Der Berliner Comicautor Hamed Eshrat stellt sein neues Werk Alman vor, eine aktuelle, autofiktionale Bestandsaufnahme eines Deutschen mit Migrationserfahrung. Den großen Herausforderungen unserer Gesellschaft begegnet er darin mit Herz, Fantasie und Humor.
Zum Buch:
Hamed ist Comiczeichner und zweifacher Familienvater. Als er seinen Geldbeutel samt Ausweis verliert, geht er noch einmal die Orte ab, an denen er am Vortag war, in der Hoffnung, ihn wiederzufinden. Der verlorene Personalausweis ist Ausgangspunkt für eine Reihe von existenziellen Fragen: Seine Kinder sind deutsch, aber ist seine Familie hier noch willkommen? Was sind seine Erfahrungen mit Rassismus und wohin steuert unser Land angesichts der Popularität rechtsextremer Meinungen? Die Fragen zu Heimat, Herkunft, Zugehörigkeit und Ausgrenzung lassen Hamed nicht mehr los. In Gesprächen mit Menschen aus seinem Umfeld sucht er Rat.
Im Hintergrund schwingen dabei die größeren Zusammenhänge mit, etwa Demografie, Kriminalität, soziale Ungleichheit, das Bildungssystem oder der Klimawandel.
Hamed Eshrat wurde 1979 in Teheran geboren, studierte visuelle Kommunikation an der Weißensee Kunsthochschule Berlin und an der Massey Universität in Wellington, Neuseeland. Neben dem Comiczeichnen arbeitet Hamed Eshrat als Designer, freischaffender Künstler und Autor in Berlin.
Moderiert wird der Abend von Stephan Pless (avant-verlag).
27. Oktober 2026 // 20 Uhr
- Mittelpunktbibliothek Wilhelm Liebknecht / Namik Kemal
- Eintritt frei
- Voranmeldung unter diesem Link oder telefonisch unter (030) 5058 5225