© dpa
Mauer
Die Berliner Mauer ist fast gänzlich aus dem Stadtbild verschwunden. Doch es gibt sie noch, die originalen Teile wie die East Side Gallery, Grenzübergänge wie Checkpoint Charlie oder Gedenkstätten wie den Invalidenfriedhof. mehr
© dpa
Die Mauergedenkstätte Brandenburger Tor informiert in einer Dauerausstellung im U-Bahnhof Brandenburger Tor zur Geschichte der Berliner Mauer und der Teilung Deutschlands.
Kein Ort stand so für die Teilung Deutschlands wie das Brandenburger Tor zwischen Mauern, Stacheldraht und Wachtürmen inmitten des Todesstreifens. Zugleich symbolisiert das bekannteste Wahrzeichen Berlins den ungebrochenen Willen der Menschen, die Spaltung der Welt zu überwinden.
Die U55 verkehrt zwischen den Stationen Pariser Platz und Hauptbahnhof. Sie wurde am 8. August 2009 in Betrieb genommen. Seitdem ist dort eine Dauerausstellung eingerichtet. Diese befasst sich mit der Geschichte der Berliner Mauer sowie dem Brandenburger Tor als Symbol der Teilung und Vereinigung Deutschlands.
Die Mauerinformation befindet sich im Zwischengeschoss des U- und S-Bahnhofs Brandenburger Tor. Während der Betriebszeiten der neuen U55, auch Kanzlerbahn genannt, ist sie jederzeit zugänglich und bietet kostenlose Informationen.
Besucher haben freien Internetzugang zu den Seiten der Stiftung Berliner Mauer, zum Mauerportal des Landes Berlin und zu dem Portal, das den Toten der Berliner Mauer gewidmet ist. Ein Luftbildplan informiert über die Lage der wichtigsten historischen Orte und Gedenkstätten zur Zeit der Teilung Berlins. Ein Film zeigt die DDR-Grenzanlagen im Jahr 1989/90 und Bilder auf dem Bahnsteig informieren über die Geschichte des Brandenburger Tors. Vor Ort kann ein Multimedia-Guide zur Berliner Mauer ausgeliehen werden.
Oberhalb einer Rolltreppe sind zeithistorische Zitate zur Berliner Mauer in Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch zu lesen. Darunter die berüchtigte Aussage des früheren Staatsoberhaupts der DDR, Walter Ulbricht, vom 15. Juni 1961: „Niemand hat die Absicht, hier eine Mauer zu errichten.“
Ein Kiosk bietet Publikationen und CDs sowie Filme und einen multimedialen Berliner Mauer-Führer zum Kauf an.
Ende der Kartenansicht
© dpa
Die Berliner Mauer ist fast gänzlich aus dem Stadtbild verschwunden. Doch es gibt sie noch, die originalen Teile wie die East Side Gallery, Grenzübergänge wie Checkpoint Charlie oder Gedenkstätten wie den Invalidenfriedhof. mehr
© dpa
Fernsehturm, Brandenburger Tor und Reichstag - kein anderer Berliner Bezirk hat mehr Sehenswürdigkeiten als Mitte. mehr