«Berliner Erklärung» gegen Homophobie: Prominente Unterstützung

Wolfgang Niersbach

Auch Niersbach (l.) unterzeichnete die Erklärung. Foto: Simon Hofmann/Archiv

Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Wirtschaft wenden sich mit einer «Berliner Erklärung» gegen Homophobie im Sport.

In weiten Teilen des Sports seien homophobe Tendenzen nach wie vor stark ausgeprägt, «homosexuelle Sportlerinnen und Sportler fühlen sich diskriminiert und in ihren Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt», heißt es in dem Aufruf. Der Appell wurde unter anderen von drei Bundesministern, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Bayern-Präsident Uli Hoeneß unterzeichnet. «Wir setzen uns von daher für ein aktives Vorgehen gegen Homophobie auf allen Ebenen des Sports ein», wird in dem Appell betont.

Die Aktion, die am Mittwoch in Berlin offiziell vorgestellt wird, will sich auf verschiedenen Ebenen für die Vielfalt des Sports einsetzen. «Wir unterstützen Maßnahmen zur Förderung eines vorurteilsfreien Klimas sowie zur Schaffung einer Kultur gelebter Vielfalt auf der Basis gegenseitiger Wertschätzung und Achtung», heißt es in der Erklärung weiter. Die Initiative wird von Fußball-Proficlubs und Sportverbänden unterstützt.

Regenbogenfahne

Queer Berlin

Die Schwulen- und Lesben-Szene in Berlin ist riesig. Es gibt eine Vielzahl an Shops, Bars, Clubs, Museen und weitere Kultureinrichtungen.  mehr

ISTAF 2012

Sport

Termine, Informationen und Vorverkauf von Eintrittskarten für die Berliner Sport-Veranstaltungen.  mehr

Quelle: dpa

Aktualisierung: 17. Juli 2013