Woche der Menschen mit Behinderungen 2025 – Begegnungen bewegen

Menschen stehen in mehreren Grüppchen zusammen und unterhalten sich angeregt. Im Vordergrund sind ein Mann und Frau im Rollstuhl und schauen lachend in die Kamera.

Manchmal reicht ein Gespräch, ein offener Blick, ein ehrlicher Austausch – und plötzlich verändert sich etwas. Genau solche Momente durften wir rund um den 3. Dezember, den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, erleben. Begegnungen, die berühren. Begegnungen, die bewegen.

Im Mittelpunkt stand für uns immer eins: Du. Deine Geschichte. Dein Weg.

Teilhabe gelingt dort, wo Menschen einander auf Augenhöhe begegnen und ernst genommen werden. Wir hören zu, wir sehen Barrieren – und wir arbeiten gemeinsam an individuellen Lösungen. Wir begleiten dich, auch wenn es länger dauert. Wir stehen an deiner Seite bei Rückschlägen, nehmen Kritik an und nutzen sie, um besser zu werden. Und wir bringen Menschen und Arbeitgebende zusammen – im engen Austausch mit Unternehmen, die wir beraten, sensibilisieren und ermutigen.

Inklusive Bustour für Arbeitgeber – gemeinsam Chancen entdecken

Unser Aktiv-Team war Teil der inklusiven Bustour der Wirtschaftsförderung Berlin Lichtenberg zur Inklusionswoche „Mach’s inklusiv“.
Im Austausch mit Arbeitgebenden stellten wir unseren Beratungsansatz vor, gaben praktische Impulse und knüpften neue Kontakte. Jeder Kontakt ist eine neue Chance, Brücken zu bauen – zwischen Menschen und Unternehmen. Die klare Botschaft: Inklusion ist kein Mehraufwand, sondern ein Gewinn.

Vier Jahre L.IGA – individuelle Wege, echte Erfolge

Bei der Abschlussveranstaltung der Lichtenberger Initiative für Gesundheit und Arbeit (L.IGA) blickten wir gemeinsam mit den Initiatoren des rehapro-Modellvorhabens, Projektpartnern, Teilnehmenden und Arbeitgebenden zurück.
Neben Zahlen und wissenschaftlicher Begleitung standen vor allem die persönlichen Entwicklungen im Fokus.
Eine Teilnehmerin brachte es auf den Punkt, was die L.IGA erfolgreiche machte: „Individuelles Schritttempo – ohne Bewertung oder Abwertung.“
„Es gab kein Limit. Meine Wünsche wurden berücksichtigt.“ So beschrieb ein weiterer Teilnehmer seine Erfahrungen beim Projekt, welches sich speziell dem Thema psychische Gesundheit widmete.
Dass dieser Ansatz wirkt, bestätigte auch die Arbeitgeberseite: „Menschen mit ihren Fähigkeiten einbinden – das ist ein Gewinn für Unternehmen.“
Dieses Feedback hat uns bewegt und bestärkt. Deshalb entwickeln wir das Thema Arbeit und Gesundheit über das Modellprojekt hinaus für den Einsatz in der Arbeitsvermittlung weiter. Mehr dazu erfährst Du im Frühjahr 2026.

Empowerment-Workshop: Raum für Entwicklung

Empowerment beginnt im Kleinen – persönlich, individuell und im eigenen Tempo. Genau dafür haben wir gemeinsam mit unserem Aktiv-Team einen besonderen Raum geschaffen: einen Workshop in der Kiezspinne, bewusst außerhalb des Jobcenters.
Moderiert von Peter Wohlleben vom Bezirksteilhabebeirat und Martin Schultz, Mitarbeiter im L.IGA-Team und Genesungsbegleiter, entstand ein offener Austausch auf Augenhöhe. Betroffene, Peer-Berater sowie unser Aktiv-Team begegneten sich, hörten zu, lernten voneinander und machten Mut, neue Schritte zu gehen.
Besonders inspirierend war der Perspektivwechsel eines Arbeitgebenden, der mit zwei seiner Mitarbeitenden aus der Praxis berichtete: „Wir sind froh, keine Mitarbeitenden mit Tunnelblick zu haben, sondern Kolleginnen und Kollegen, die offen über Depressionen sprechen.“
Diese Offenheit zeigt, wie wertvoll Vielfalt in Teams ist.

Bus-Safari: Stärken entdecken, Perspektiven schaffen

Zum Abschluss der Woche brachten wir Arbeitgebende und potenzielle neue Mitarbeitende ganz gezielt zusammen – bei unserer Bus-Safari. Schon während der Fahrt nutzten die Teilnehmenden die Zeit für Gespräche und Austausch.
Vor Ort im CAP-Markt Lichtenberg konnten Arbeitsbereiche kennengelernt, Fragen gestellt und bei Interesse direkt Probearbeiten vereinbart werden. Zwei davon wurden noch am selben Tag zugesagt. Ein starkes Zeichen dafür, was möglich ist, wenn Begegnungen Raum bekommen.
Auch der Austausch mit der LIDIS Dienstleistungsgesellschaft zeigte: Individuelle Beratung und direkte Kontakte schaffen echte Perspektiven – für Bewerbende und Unternehmen.

Unser Fazit: Begegnungen bewegen

Diese Woche hat gezeigt: Teilhabe entsteht durch echte Begegnungen.
Wir sind für dich da – mit Zeit, Erfahrung und der festen Überzeugung, dass jeder Mensch Stärken hat, die gesehen werden wollen. Gemeinsam öffnen wir Türen und bauen Brücken zwischen Menschen und Arbeitgebenden.

Interesse?

Du hast Interesse an unseren Veranstaltungen oder wünschst dir eine individuelle Beratung zu Teilhabe und Inklusion? Wende dich gern an unser Aktiv-Team oder deine Arbeitsvermittlung. Wir freuen uns, dich auf deinem Weg zu begleiten.

  • Eine Frau und ein Mann schauen in die Kamera. Ein schwarzer Bus ist im Hintergrund erkennbar.

    Wir sind dabei: Die inklusive Bustour mit der Wirtschaftsförderung Berlin Lichtenberg.

  • Eine Gruppe von fünf freundliche lachenden Frauen stehen im Halbkreis und blicken in eine Richtung.

    Die inklusive Bustour: Begegnungen vor Ort.

  • Eine Gruppe von Menschen sitzen in einem Reisebus. Im Vordergrund unterhält sich eine Frau angeregt mit einem Mann.

    Inklusive Bustour: Arbeitgebende und Akteure kommen ins Gespräch.

  • Ein Mann und eine Frau sitzen in einer Reihe von Stühlen und unterhalten sich fröhlich. Auf einem leerem Stuhl neben ihnen liegt ein Stoffband mit der Aufschrift: Akzeptanz für psychische Erkrankungen.

    L.IGA-Abschluss: Gemeinsam für die Akzeptanz von psychischen Erkrankungen.

  • In einem Saal sitzen viele Menschen vor einer Bühne. Im Hintergrund ist ein Bildschirm zu sehen. Ein Mann blickt rückwärtsgewandt auf die Menschen. Sein T-Shirt trägt die Aufschrift: expeerienced.

    L.IGA Abschluss: Zum Erfolg mit Peer-Beratung.

  • Eine Gruppe von drei Frauen unterhalten sich angeregt.

    L.IGA Abschluss: Innovative Ideen brauchen Netzwerke.

  • Ein Gruppe von freundliche blickenden Menschen steht zusammen für ein Gruppenfoto.

    L.IGA Abschluss: Ein erfolgreiches Modell-Projekt im Jobcenter Berlin Lichtenberg.

  • Vier Frauen sitzen in einem Diskussionspodium. Eine farbige Präsentation im Hintergrund zeigt einen Ausschnitt auf Namen: Frau Dr. Seidel, Frau Rau.

    L.IGA Abschluss: Gemeinsam mit Arbeitgebenden gehen wir neue Wege.

  • Ein Mann im Anzug spricht zu einer Gruppe von sitzenden Menschen. Eine farbige Präsentation im Hintergrund zeigt seinen Namen: Frank Michael Süß.

    Empowerment-Workshop: Geschäftsführer Frank-Michael Süß begrüßt die Workshopteilnehmer mit persönlichen Worten.

  • Eine Frau im Rollstuhl spricht zu einer Gruppe von sitzenden Menschen. Eine farbige Präsentation im Hintergrund zeigt ihren Namen: Daniela Kaup.

    Empowerment-Workshop: Daniela Kaup, die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in Lichtenberg, war ein gefragter Gast.

  • Eine Frau und ein Mann im Rollstuhl unterhalten sich. Ein dritter Mann sitzt auf einer niedrigen Bühne hinter den beiden und hört ihnen zuz.

    Empowerment-Workshop: Peter Wohlleben und Martin Schultz führten die Teilnehmer durch den Workshop.

  • Ein Mann unterhält sich in einem Workshop mit drei sitzenden Frauen. Im Hintergrund steht eine Gruppe aus drei Männern im Gespräch.

    Empowerment-Workshop: Ein Raum für regen Austausch und Begegnungen.

  • Drei Menschen steigen in einen gelbes Bus ein.

    Bus-Safari: Einsteigen bitte! Mit dem Jobcenter Berlin Lichtenberg direkt zum neuen Job.

  • Eine Gruppe von Menschen sitzen in einem Raum und hören dem Vortrag eines Mannes zu.

    Bus-Safari: Informationen aus erster Hand - Karl Häring von der LIDIS Dienstleistungsgesellschaft beantwortet alle Fragen der interessierten Bewerber.

  • Ein Schild mit der Aufschrift Bus-Safari und einem buntem Logo Woche der Menschen mit Behinderungen klemmt hinter einer Busscheibe.

    Bus-Safari: direkte Kontakte schaffen echte Perspektiven für Bewerbende und Unternehmen.

  • Ein Mann spricht und gestikuliert mit seiner Hand. Ein Mann im Hintergrund hört ihm aufmerksam zu.

    Bus-Safari: Unser Aktiv-Team und Torsten Fuhrig vom CAP-Markt Lichtenberg lassen keine Frage unbeantwortet.

  • Eine Gruppe von vier Menschen stehen zusammen in einem Supermarkt und schauen freundlich in die Kamera.

    Bus-Safari: Echte Teilhabe beginnt dort, wo Menschen sich begegnen.