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Campus-Forum 2022 - Mediathek

DDR auf der Bühne. Archivalien als Quellen für Kunst und Bildung

Kunstaktion "wildes wiederholen, Material von unten" künstlerische Forschung im Archiv der DDR-Opposition
Bild: Robert-Havemann-Gesellschaft, Rolf Walter

Wie übersetzt man das Thema Stasi und DDR in Kultur- und Bildungsprojekte?

Es diskutieren: Alexandra Finder und Nancy Biniadaki, Theaterprojekt „Seid doch laut!“; Nadja Klier, Autorin; Luise Schröder, Künstlerin; Nicolai Tegeler, Regisseur. Moderation: Dagmar Hovestädt, Stasi-Unterlagen-Archiv

Kunstaktion "wildes wiederholen, Material von unten" künstlerische Forschung im Archiv der DDR-Opposition

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Schwarz-Weiß: Fotografien der Stasi und der DDR-Opposition

Portrait aus dem Kreis der DDR-Opposition, 80er Jahre.
Bild: RHG/Nikolaus Becker/RHG_Fo_NiBe_300_65

Nicht nur die Stasi fotografierte…

Über die Fotobestände im Stasi-Unterlagen-Archiv und im Archiv der DDR-Opposition sprechen: Philipp Springer, Historiker; Christoph Ochs, Fotoarchivar ; Aram Radomski, DDR-Fotograf.
Moderation: *Dagmar Hovestäd*t, Stasi-Unterlagen-Archiv
Begrüßung: Tom Sello, BAB

Porträt aus dem Kreis der DDR-Opposition, 80er Jahre.

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Verschlusssache Umwelt. Stasi und Umweltzerstörung im Chemierevier Halle-Bitterfeld

Von einem Oppositionellen dokumentierte Umweltverschmutzung in Bitterfeld
Bild: RHG/Andreas Kämper/RHG_Fo_AnKae_3475

Welche Rolle spielte die Stasi bei der Umweltzerstörung in Halle-Bitterfeld? Das Ministerium für Staatssicherheit bekämpfte Umweltgruppen und vertuschte die zunehmende Umweltverschmutzung im Land. Es diskutieren: Historiker Martin Stief, Politikerin Gisela Kallenbach und Dokumentarfilmer Ulrich Neumann.

Verschlusssache Umwelt. Stasi und Umweltzerstörung im Chemierevier Halle-Bitterfeld

Von einem Oppositionellen dokumentierte Umweltverschmutzung in Bitterfeld

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Ende der Aufarbeitung? Postsowjetische Gegenwart in Russland und der Ukraine

Schild der Menschenrechtsorganisation Memorial in Moskau
Bild: Memorial/Danilo Höpfner

Im Schatten des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen die Ukraine wird die Menschenrechtsorganisation Memorial verboten. Sie soll Putins Mythos nationalimperialer „Einheit“ nicht stören.
Über die Hintergründe des Verbots sowie die Situation von Memorial sprechen: Anke Giesen, Memorial International; Juliane Fürst, Historikerin; Bozhena Kozakevych, Historikerin. Moderation: Christoph Meißner, Historiker
Begrüßung: Jana Birthelmer, Referentin beim BAB

Schild der Menschenrechtsorganisation Memorial in Moskau

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Totale Kontrolle? Zensur und Pressefreiheit in Russland seit dem Beginn des Ukraine-Krieges

Protest einer TV-Redakteurin im russischen Fernsehen gegen den Krieg in der Ukraine, 14.03.2022.
Bild: BArch

Schon vor dem Angriff auf die Ukraine galt Russland nicht
als Ort der Pressefreiheit. Ein neues Mediengesetz beendete
Anfang März 2022 faktisch die Arbeit der unabhängigen Presse.
Im Gespräch: Dmitry Vachedin, Internetzeitung Meduza; Ingo Petz, Journalist, Dekoder; Alona Shestopalova, Zentrum für OSZE-Forschung; Ulrike Gruska, Reporter ohne Grenzen. Moderation: Anna Litvinenko, FU Berlin

Protest einer TV-Redakteurin im russischen Fernsehen gegen den Krieg in der Ukraine, 14.03.2022.

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Zwischen Freiheit und Vorurteil. Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma in Deutschland

„Familienstudio Kotti 2001“ aus der Serie „50 Fotografien ohne Antiziganismus“ (Ausschnitt).
Bild: Nihad Nino Pušija

Sinti und Roma in Deutschland kämpfen seit langem um Anerkennung ihrer NS-Verfolgung und nationaler Minderheitenrechte. Sie erleben bis heute Rassismus und Marginalisierung.
Hierzu sprechen: Verena Meier, Forschungsstelle Antiziganismus Heidelberg; Simone Trieder, Autorin; Silas Kropf, Referent für Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement; André Raatzsch, Dokumentationszentrum Dt. Sinti und Roma. Moderation: Shelly Kupferberg, rbb

„Familienstudio Kotti 2001“ aus der Serie „50 Fotografien ohne Antiziganismus“ (Ausschnitt).

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Biografische Verstrickungen und das große Schweigen. Ein Dialog zwischen den Generationen

Umschlag einer IM-Akte mit Decknamen „Janett“.
Bild: BArch, MfS, AIM, 9229/87, Teil II, Bd. 3

Schweigen bestimmt den Umgang vieler Menschen mit ihrer Rolle in der SED-Diktatur. Doch die Vergangenheit wirkt nach eine jüngere Generation fordert den Dialog. Über die Fragen der nächsten Generation, die Behandlung von DDR- und Stasi-Vergangenheit in der Öffentlichkeit und im familiären Umfeld sowie die Bedeutung der Akteneinsicht sprechen:

Johannes Nichelmann, Autor des Buches „Nachwendekinder. Die DDR, unsere Eltern und das große Schweigen“; Sabine Michel, Filmemacherin und Autorin;
Wolfgang Templin, beendete seine Zusammenarbeit mit der Stasi 1975 öffentlich und engagierte sich in der DDR-Opposition. Moderation: Elise Landschek, Journalistin

Umschlag einer IM-Akte mit Decknamen „Janett“.

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Spurensuche im Roman. Matthias Jügler: „Die Verlassenen“

Kramsdorf 1989, Krippenkinder beim Essen
Bild: Bundesarchiv_Bild_183-1989-0407-015,_Kramsdorf,_Krippenkinder_beim_Essen, via Wikimedia Commons, CC BY_SA 3.0, https://bit.ly/3rp7e46

In „Die Verlassenen“ erfährt Johannes als junger Erwachsener die Wahrheit über den Tod seiner Mutter und das Verschwinden seines Vaters aus Stasi-Akten. Sie dokumentieren die Geschichte eines Verrats und verändern Johannes‘ Sicht auf sein bisheriges Leben.

Lesung und Gespräch mit Matthias Jügler; Florian Lukas, Schauspieler, u. a. „Weissensee“, „Goodbye Lenin“. Moderation: Dr. Jens Schöne, Stellvertretender Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Kramsdorf 1989, Krippenkinder beim Essen

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Erzogen, gesteuert, bekämpft. Wie die Stasi Jugend-Biografien beeinflusste

Stasi-Foto von jugendlicher Informantin (2. v. r.), Anfang 80er Jahre.
Bild: BArch, MfS, BV Gera, AIM, 687, 87, Teil 1, Bd. 1, Bl. 4

Sie waren noch Kinder, doch die Stasi beeinflusste bereits ihr Leben. Über die Spuren der Erlebnisse in der eigenen Biographie und die Bedeutung der Stasi-Unterlagen bei der Aufarbeitung der eigenen Geschichte sprechen:

Frank Lingsminat – ist direkt gegenüber der Stasi-Zentrale aufgewachsen. Sein Vater war dort Referatsleiter in der “Spionageabwehr”.
Angela Marquardt – wurde von der Geheimpolizei manipuliert, um sie zur Mitarbeit zu bewegen.
Tim Eisenlohr – engagierte sich in der Umweltbibliothek und wurde als 14-Jähriger von der Stasi festgenommen. Moderation: Ruth Hoffmann, Journalistin und Autorin (“Stasi-Kinder”).

Stasi-Foto von jugendlicher Informantin (2. v. r.), Anfang 80er Jahre.

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