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Abgehängte Länder. Wie verlassen ist der Osten?

Online-Diskussion zur Bevölkerungsentwicklung in der Stadt und auf dem Land im vereinigten Deutschland

Veranstaltungsgrafik Abgehängte Länder. Wie verlassen ist der Osten?
Bild: Gestaltung: Ultramarinrot

Dienstag, 6. April 2021, 18 Uhr

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Die erste Veranstaltung der Reihe »Zukunftswerkstatt Einheit« im Jahr 2021 untersucht die demographischen Nachwirkungen des Transformationsprozesses im vereinigten Deutschland.

Zwischen Aufbruch und Abwanderung

Der Osten Deutschlands ist heute geprägt von einem massiven Bevölkerungsverlust in ländlichen Gebieten, während die Ballungszentren um Leipzig, Dresden oder Berlin an Attraktivität gewinnen.

Während die Städte auf die steigenden Einwohnerzahlen reagieren müssen, kämpfen die ländlichen Kommunen gegen die Auswirkungen der Abwanderung der jüngeren Generationen, die damit einhergehende Überalterung und die schwindenden Versorgungsstrukturen.

Ursachen in der DDR-Zeit?

Häufig werden die Ursachen dafür in den Folgen der DDR-Zeit gesucht. Doch auch in ländlichen und strukturschwachen Regionen im Westen Deutschlands lassen sich mittlerweile ähnliche Entwicklungen wahrnehmen.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in den unterschiedlichen Regionen? Wie wirkt sich der Strukturwandel jeweils aus? Welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede gibt es in Ost und West? Welche Gefahren und welche Chancen für die Zukunft ergeben sich daraus?

Podium:

Dr. Johannes Staemmler | Forschungsgruppenleiter am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS Potsdam)

Jan Šícha | Historiker, Journalist und Buchautor, Prag

Moderation:

Maike Rademaker | Journalistin und Moderatorin, Berlin

Aufzeichnung: Abgehängte Länder. Wie verlassen ist der Osten?

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Formate: video/youtube

Eine Veranstaltung des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Deutschen Gesellschaft e. V.

Logos Kooperationspartner Bundesstiftung - Deutsche Gesellschaft