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Neuer Sammelband beleuchtet die europäischen Revolutionen in den Schicksalsjahren 1989/1990

Revolution! 1989
Bild: Gestaltung Ultramarinrot

Wie friedlich war die Friedliche Revolution in der DDR wirklich? Welche Rolle spielte Gewalt beim Ende der kommunistischen Regime in Ostmitteleuropa? Wie kann die Erinnerung an die Revolutionen von 1989/1990 die Demokratie in Europa festigen? Der Sammelband „Revolution! 1989 – Aufbruch ins Offene“ geht diesen und weiteren Fragen nach und versucht, die gesellschaftlichen Prozesse der vergangenen 30 Jahre europäisch vergleichend zu beleuchten und neu zu bewerten.

Vielschichtig und verschieden – die Erinnerung an 1989 in Ost- und Westeuropa

Die Autorinnen und Autoren untersuchen unter anderem die Erinnerung in Film und Fernsehen, die Rolle des Nationalgedankens sowie den doch sehr unterschiedlichen Stellenwert der Revolutionen in Ost- und Westeuropa. Die facettenreiche Beschäftigung mit diesen Revolutionen zeigt, wie präsent und vielschichtig das Jahr 1989 auch mehr als 30 Jahre später noch immer ist.

Der Sammelband” „Revolution! 1989 – Aufbruch ins Offene“ wurde herausgegeben im Auftrag des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Deutschen Gesellschaft e. V. Die Publikation ist für 22 Euro im Buchhandel erhältlich oder beim Metropol-Verlag zu bestellen.

REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene
Heike Tuchscheerer (Hrsg.), Jens Schöne (Hrsg.), Robert Grünbaum (Hrsg.)
Seiten: 278
Berlin 2020
Print: 22 Euro, eBook: 17 Euro
ISBN: 978-3-86331-538-2