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Twitter-Spurensuche zum DDR-Volksaufstand 1953

Panzer rollen an - 17. Juni 1953
Bild: Bundesarchiv, B 145 Bild-F005191-0040 / CC-BY-SA 3.0

Zum Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR erinnert der Beauftrage zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) an die mutigen Frauen und Männer, die sich landesweit in über 700 Orten offen gegen das SED-Regime stellten. Mehr als 100.000 Menschen gingen allein in Ost-Berlin auf die Straße und demonstrierten für die Freilassung politischer Häftlinge, freie Wahlen und die Einheit Deutschlands.

Anlässlich dieses Jahrestages begibt sich der BAB vom 9. bis 18. Juni 2020 auf eine digitale Spurensuche und geht den Orten und Geschehnissen auf den Grund, die den Sommer 1953 in der DDR prägten:

„Liveticker“ auf Twitter

Gemeinsam mit dem Berliner Abgeordnetenhaus twittert der BAB ab dem 9. Juni über richtungsweisende Ereignisse und wichtige Orte des Volksaufstands 1953. Dabei begibt er sich auf eine digitale Spurensuche an Orte in Berlin, die noch heute an die Menschen des Volksaufstands erinnern. Nutzerinnen und Nutzer können via www.twitter.com/AGH auf den Tag genau mitverfolgen, wie sich die Lage in der DDR bis zum 17. Juni zuspitzte.

Quelle: Lokaler Server
Formate: video/mp4

Volksaufstand-Spezial auf „demokratiegeschichten.de“

In Kooperation mit Gegen Vergessen – für Demokratie e. V. setzt der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte auf dem Bildungsportal demokratiegeschichten.de einen Schwerpunkt zum Thema 17. Juni 1953. Zahlreiche Hintergrundberichten beleuchten den Volksaufstand aus vielfältigen Perspektiven. Im Blickfeld stehen unter anderem die Rolle der Frauen während der Aufstände, die Proteste auf dem Land und fast vergessene Einzelschicksale.