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BAB startet Kiezreihe

Historische Bilder aus Fennfuhl gesucht

Plakat "40 Jahre Fennpfuhl" an einem Fenster am Anton-Saefkow-Platz in Berlin-Lichtenberg

Der Lichtenberger Ortsteil Fennpfuhl ist nicht nur einer der am dichtesten besiedelten Kieze Berlins. Rund um den Anton-Saefkow-Platz befindet sich auch die erste zusammenhängende DDR-Plattenbau-Großsiedlung. Am 2. Dezember 1972 wurde der Grundstein für das Doppel-Hochhaus am Roederplatz gelegt – der Start für das DDR-Wohnungsbauprogramm. Bis heute dominieren die Hochhäuser das Bild des Kiezes.

Hier in Berlin-Lichtenberg startet im Sommer 2022 die neue Veranstaltungsreihe des Berliner Aufarbeitungsbeauftragen: „Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins“ soll das Interesse der Menschen für die Geschichte des eigenen Kiezes im geteilten Berlin wecken. Dabei werden der Alltag in der besetzten Stadt, das Leben mit der Mauer sowie die Diktaturerfahrungen und deren Folgen bis in die heutige Zeit zur Sprache kommen. Ursprünglich war der Auftakt der Reihe bereits für den Monat März geplant. Wegen der Pandemiesituation und wegen der Regeln zur vorläufigen Haushaltsführung im Land Berlin musste der Start verschoben werden.

Geplant sind im Wohngebiet am Fennpfuhl in Berlin-Lichtenberg, wo sich seit 2019 auch die Büroräume des Beauftragten befinden, eine Abendveranstaltung mit Publikumsbeteiligung zur Geschichte des Kiezes, Führungen durch die Siedlung sowie eine begleitende Foto-Ausstellung.

Anton-Saefkow-Platz im Lichtenberger Ortsteil Fennpfuhl
Aufnahme vom Anton-Saefkow-Platz im Ortsteil Fennfuhl von 1986.
Bild: Bundesarchiv, Bild 183-1986-1119-010 / Zimmermann, Peter / CC BY-SA 3.0 DE via Wikimedia Commons

Für die Fennpfuhl-Ausstellung sucht das Team des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten Fotos aus der Zeit von 1945 bis 1990. Wenn Sie solche Aufnahmen besitzen und bereit sind, sie dem BAB für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen, freuen sich die Mitarbeiterinnen über eine Kontaktaufnahme, per E-Mail unter info@aufarbeitung-berlin.de, oder telefonisch unter (0 30) 24 07 92 – 14. Die Fotos werden eingescannt und anschließend zurückgegeben.