Projekt: Siedlungen der Westallierten

Straßenschilde Cité Foche/Avenue Charles de Gaulle
Bild: Mila Hacke

Seit 2010 hat sich die Architekturfotografin Mila Hacke in architekturhistorischer Forschung und Architekturfotografie wiederholt mit den Siedlungen der Westalliierten auf Berliner Stadtgebiet beschäftigt, u.a. in Auftrag des Alliierten Museums/Stiftung Berliner Mauer.

Das Projekt bezieht sich auf die noch ausstehende fotografische Aufnahme der französischen Wohnsiedlungen Cité Foch und im Gebiet des Flughafens Tegel in ihrem gesamten architektonischen und städtebaulichen Bestand. Die Gebiete sind – auch in der Bewohnerschaft – nach wie vor französisch geprägt.

Blick auf rote Wohnhäuser in der Cité Foche
Bild: Mila Hacke

Die fotografische Dokumentation wird flankiert durch eine Recherche in Archiven (Förderung: Alliierten Museums/Stiftung Berliner Mauer). Das erarbeitete Material wird als Grundlage für kostenlose Führungen am Tag des Offenen Denkmals 2019 dienen und kann zudem für die weitere Forschung herangezogen und weiterverwendet werden.

Als Folgeprojekt strebt die Antragstellerin eine Ausstellung „Siedlungen der Alliierten 2020“ an.

Blick auf die Cité Foche
Bild: Mila Hacke

Das architektonische Erbe der US-amerikanischen, britischen und französischen Alliierten in Berlin ist auf Ebene der – teils als autarke städtische Anlagen konzipierten – Wohnsiedlungen bis dato nicht untersucht worden. Dokumentation und Erforschung dieses Stückes baulicher Geschichtsschreibung Berlins gewinnen umso mehr an Bedeutung, als die betreffenden Siedlungen zunehmend von Nachverdichtung und Überformungen betroffen sind.

Führungen zum Tag des offenen Denkmals, 07. und 08.09.2018
Cité Foch, Cité Guynemer, Cité Pasteur

Weitere Informationen

Projektträger:
Mila Hacke Architektur/Fotografie

Fördersumme:
3.300 €