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Topographie des Terrors

Auf dem Gelände des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“ befanden sich zwischen 1933 und 1945 die Dienstzentrale der Geheimen Staatspolizei, das Gestapo-„Hausgefängnis“ und seit 1939 das Reichssicherheitshauptamt, außerdem der Sitz der Reichsführung-SS und des Sicherheitsdienstes der Reichsführung-SS.

Die Dauerausstellung „Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichs­sicherheits­hauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße” wird seit 7. Mai 2010 im Gebäude des Dokumentationszentrums präsentiert. Ein Geländerundgang mit 15 Stationen bietet die Möglichkeit, grundlegende Informationen zum authentischen Ort der Topographie des Terrors zu erhalten. Für den Geländerundgang steht kostenlos ein Audioguide zur Verfügung. Der bislang für die Ausstellung "Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror" genutzte Ausstellungsgraben entlang des Baudenkmals Berliner Mauer wird ebenfalls für Ausstellungen genutzt.

Dauerausstellung

Öffnungszeiten
täglich 10 bis 20 Uhr

Schließtage
24., 31. Dezember und 1. Januar

Eintritt frei
Führungen nach Vereinbarung

Die Ausstellungen sind für Rollstuhlfahrer barrierefrei.

Telefon 030 254509-50
Fax 030 254509-55
ausstellung@topographie.de

Führungen
Kulturprojekte Berlin
Telefon 030 254509-70
Fax 030 254509-77
fuehrungen@topographie.de

Stiftung Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin

Anfahrt

U-Bahnhof
Potsdamer Platz oder Kochstraße
S-Bahnhof
Anhalter Bahnhof oder Potsdamer Platz

täglich 10 - 20 Uhr Außenbereiche bis Einbruch der Dunkelheit (spätestens 20 Uhr)
ausstellung@topographie.de


Auf dem Gelände des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors ist durch den Einsatz der Mitarbeiter ein Abschnitt der Berliner Mauer erhalten geblieben, die aus der Innenstadt völlig entfernt werden sollte. Der Mauerrest steht seit 1990 unter Denkmalschutz.

Zu den Bauvorhaben auf dem Gelände erklärt die Stiftung Topographie: „1992 fiel mit der Gründung der Stiftung Topographie des Terrors auch die Entscheidung für den Bau eines Dokumentations- und Besucherzentrums. Den Bauwettbewerb gewann 1993 der Entwurf des Schweizer Architekten Peter Zumthor. Doch von dem Bau wurden bis Juli 1999 nicht mehr als das Fundament und drei Treppentürme errichtet. Finanzielle und bautechnische Probleme haben immer wieder zu Verzögerungen und schließlich zum Baustopp geführt.

Im Mai 2010 wurde auf dem Gelände das neue Dokumentationszentrum "Topografie des Terrors" eröffnet. Weitere Informationen zu den Ausstellungen finden Sie unter www.topographie.de(Externer Link).
Geschichtsmeile Berliner Mauer

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Die Berliner Mauer teilte die Niederkirchner- und Zimmerstraße in ihrer ganzen Länge. Der Grenzstreifen war hier nur wenige Meter breit. Gebäude wie das heutige Abgeordnetenhaus von Berlin oder das Bundesministerium der Finanzen waren in die hintere Sperrmauer integriert. … mehr »

Erhaltene „Vorderlandmauer“

Erhaltene „Vorderlandmauer“

Ein 200 Meter langes Stück der „Grenzmauer 75“ steht an der Niederkirchner Straße auf dem Gelände des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors. Der Mauerabschnitt ist 1989/1990 von so genannten Mauerspechten stark angegriffen worden und muss heute durch einen Zaun geschützt werden. … mehr »