Zwischen Ost-Bahnhof und Oberbaumbrücke folgte der Aufbau der Grenzanlagen nicht dem üblichen Schema. Die politische Grenze zu West-Berlin verlief südwestlich am Kreuzberger Ufer. Die Wasserfläche gehörte in ganzer Breite zu Ost-Berlin.
Auf der Spree waren Patrouillenboote im Einsatz. Am Friedrichshainer Ufer erhoben sich zunächst Elemente der „Grenzmauer 75“, dahinter verborgen waren Signalzaun, Kolonnenweg, Lichttrasse und nahe am Wasser der „Grenzsicherungszaun“. Weil die vorbeiführende Mühlenstraße zur so genannten Protokollstrecke zwischen Ost-Berliner Innenstadt und Flughafen Schönfeld ausgebaut war, sollten hier die sonst als „West-Mauer“ verwendeten Betonelemente Einblicke in den Grenzstreifen verhindern und ihre verharmlosende Wirkung entfalten.
S-Bhf. Ostbahnhof (S3, S5, S75, S9); U-Bhf. Warschauer Straße (U1)
www.eastsidegallery-berlin.com



