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Gedenkort „Peter Fechter“

Peter Fechter wurde am 17. August 1962 von Grenzsoldaten der DDR erschossen, als er mit einem Arbeitskollegen versuchte, die Mauer Richtung West-Berlin zu übersteigen. Schwer verletzt lag Peter Fechter ohne medizinische Hilfe im Grenzstreifen am Fuße der Mauer. West-Berliner Polizei durfte nicht eingreifen. Auch die Posten der West-Alliierten am Checkpoint Charlie schalteten sich nicht ein. Erst nach fast einer Stunde wurde der Verblutende von den Grenzsoldaten der DDR abtransportiert. Sein Kollege konnte die Mauer unverletzt überwinden.

West-Berliner Bürger, die das Geschehen in der Zimmerstraße beobachtet hatten, legten noch am gleichen Tag Blumen und Kränze an der Mauer nieder. Sie richteten einen Gedenkort ein, der bis heute besteht. An jedem 13. August, dem Jahrestag des Mauerbaus, gedenken hier Bürger und politische Repräsentanten der Toten an der Berliner Mauer.

Die letzte Änderung erfuhr der Erinnerungsort zum 13. August 1999. Das einfache Holzkreuz wurde durch eine Stele von Karl Biedermann ersetzt. Eine Pflastermarkierung aus Basaltstein kennzeichnet den Ort, an dem Peter Fechter starb. Stifter der Stele ist der Axel-Springer-Verlag.
Geschichtsmeile Berliner Mauer am Gedenkort „Peter Fechter“

Geschichtsmeile Berliner Mauer am Gedenkort „Peter Fechter“

Die besondere Tragik seines Todes machte Peter Fechter zu einer Symbolfigur unter den Menschen, die bei Fluchtversuchen an der Berliner Mauer starben. Die Tafel der Geschichtsmeile erläutert die Umstände von Fechters gescheitertem Fluchtversuch an der Kreuzberger Zimmerstraße. … mehr »