Günter Litfin wurde am 24. August 1961 bei dem Versuch nach West-Berlin zu fliehen, von Angehörigen der Transportpolizei erschossen. Er war nach dem 13. August 1961 das erste Opfer gezielter Schüsse an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin. Die Gedenkstätte will an Günter Litfin und alle anderen Opfer der SED-Diktatur erinnern, die vom DDR-Grenzregime verletzt oder getötet worden sind.
Die Gedenkstätte ist durch private Initiative in einer ehemaligen „Führungsstelle“ der DDR-Grenztruppen eingerichtet worden. Sie wird von einem Verein getragen, den der Bruder des getöteten Günter Litfin gegründet hat.
Kieler Str. 2, 10115 Berlin-Mitte
März bis Oktober: täglich 12 - 17 Uhr
U-Bhf. Reinickendorfer Straße (U6), Bus 147
Kontakt: Jürgen Litfin, Fischerinsel 2, 10179 Berlin
Tel./Fax: 030 / 23 62 61 83, mobil: 0163 / 379 72 90
www.gedenkstättegünterlitfin.de/
Von der Gedenkstätte führt ein Fuß- und Radweg am Spandauer Schifffahrtskanal entlang über den historischen Invalidenfriedhof zum ehemaligen Grenzkontrollpunkt Invalidenstraße.
(siehe auch "Kieler Eck" unter
"Mauerdenkmale")