Kleine Orangerie am Schloss Charlottenburg

Innenansicht Kleine Orangerie

Die Kleine Orangerie am Schloss Charlottenburg wird vom Kulturamt Charlottenburg-Wilmersdorf in den Sommermonaten temporär für Ausstellungen genutzt.

Kleine Orangerie am Schloss Charlottenburg
Spandauer Damm 22
14059 Berlin

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 13 – 18 Uhr
Eintritt frei

Ausstellung vom 21. Juni bis 1. September 2019:

Mayumi Okabayashi - Atemfragmente

Touch in timescale - FMO, 2019, Modelliermasse, Draht, alte Fenster, 120 x 200 x 230 cm
Touch in timescale - FMO, 2019, Mixed media, alte Fenster, 120 x 200 x 230 cm

Installation, Arbeiten auf Papier

Eröffnung am Donnerstag, 20. Juni 2019, 18 Uhr

Begrüßung
Heike Schmitt-Schmelz | Bezirksstadträtin
Elke von der Lieth | Kulturamt Charlottenburg-Wilmersdorf

Anmerkungen zur Ausstellung
Akiko Kawauchi | Leiterin der Kulturabteilung Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin

Mit Beginn der Sommerzeit hält die bildende Kunst Einzug in die Kleine Orangerie gegenüber vom Schloss Charlottenburg. Es verdankt sich der großzügigen Kooperation mit der Stiftung Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, die dem Fachbereich Kultur Charlottenburg-Wilmersdorf alljährlich die Pflanzenhalle für eine Ausstellung zur Verfügung stellt.

Die Kleine Orangerie liegt inmitten des Museumsquartiers am Spandauer Damm, wo sich höfische Kunst und Gartenkunst, Jugendstil und Klassische Moderne begegnen. Die historische Anlage wird für einige Wochen zum temporären Ort für die Bildende Kunst. Der Fachbereich Kultur zeigt hier alljährlich aktuelle Positionen zur Kunst der Gegenwart von Künstlerinnen und Künstlern, die in Berlin leben und arbeiten.

Diese Pflanzenhalle ist ein besonderer Ort und stellt ganz besondere Anforderungen an die Akteure und die Präsentation ihrer Werke, denn es darf weder in die Wände genagelt noch gedübelt werden.

Dieser Herausforderung hat sich in diesem Jahr die Künstlerin Majumi Okabajaschi gestellt. Sie zeigt eine Auswahl aus ihrem Werk. Die Präsentation ist auf den vorhandenen Raum ausgerichtet und stellt gleichzeitig Bezüge zu Herkunft und Heimat der Künstlerin dar.

“Bei gleichzeitiger Betrachtung der Dimensionen und Geschwindigkeiten in mitten
der wir existieren, wird die wahre Differenz des Raumes und der Zeit
zwischen unseren Körpern, der Erde und dem Universum immens.
Die Auseinandersetzung mit der erlebten Zeit und den erfahrenen räumlichen
Dimensionen spiegeln sich in den Elementen und Konzepten
meiner Kunst wieder.
Die kleine Orangerie wird nur im Winter als Quartier für die Zitruspflanzen der
Schlossparkanlage genutzt.
Das erste Mal, als ich das Gewächshaus betrat, so voller Orangen- und
Zitronenbäume, fühlte ich mich an das Haus meiner Großeltern und ihren
Garten auf der anderen Seite der Erde erinnert. Auch dort gibt es
Zitruspflanzen. Besonders dieser Ort stellt einen
der festen räumlichen und emotionalen Bezugspunkte in meinem Leben dar.
Atemfragment – Zeitfragment, zwischen Gegenwart und dem Grundriss der Erinnerungen.” Mayumi Okabayashi, 2019.

Mayumi Okabayashi wurde 1973 in Kochi, Japan geboren. 1995 Abschluss der Kyoto Seika Universität, Japan; 1997 Beginn des Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Alfonso Hüppi und Prof. Klaus Rinke; 2003-2004 Meisterschülerin bei Prof. Klaus Rinke; 2004 Abschluss des Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf 2006. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin.

Mayumi Okabayashi, association and circulation 6, 2019 Tusche, Acryl auf Papier, 150 x 269 cm
Mayumi Okabayashi, association and circulation 6, 2019 Tusche, Acryl auf Papier, 150 x 269 cm

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