Lateinamerika-Institut der FU Berlin

ehemaliges Reichsknappschaftshaus

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Lateinamerika-Institut, 2.5.2012, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Baudenkmal
Das Gebäude wurde 1929/30 von Max Taut und Franz Hoffmann im Stil der Neuen Sachlichkeit als 3geschossiger Stahlskelettbau errichtet. Es war das erste Gebäude seiner Art in Stahlskelettbauweise. Es wurde mit rostroten Keramikplatten verkleidet und mit Eisenklinkern ausgefacht. Im Schnittpunkt der beiden Flügel befindet sich der laubenartige Hauptzugang in einem erhöhten Trakt. Max Taut hat die Konstruktion des Hauses nicht hinter einer Fassade versteckt, sondern die Bänder der Stahlträger extra mit Keramikplatten sichtbar gestaltet. Die Felder dazwischen sind mit rötlichen Klinkern verblendet.
Bis zum 30.9.2003 hatte hier das Berliner Regionalzentrum der Fernuniversität der Gesamthochschule Hagen seinen Sitz. Heute wird das Gebäude von der Freien Universität für ihr Lateinamerika-Institut genutzt.