Friedhof und Krematorium Ruhleben

1952 durch das Bezirksamt als erster kommunaler Friedhof in Charlottenburg auf ehemals militärisch genutztem Gelände errichtet. Die Anlage war aus zwei Gründen notwendig geworden: Zum einen war der Zugang zum Zentralfriedhof in Stahnsdorf durch den Kalten Krieg sehr erschwert, zum anderen forderten die Alliierten die Auflösung des Notfriedhofes auf dem Messegelände und die Umbettung der hier beerdigten ca. 4000 Toten des Kampfes um Berlin.
Das Konzept eines im umgebenden Gelände integrierten “offenen Friedhofes” wurde nicht realisiert, auch ist die Anlage als Waldfriedhof, bedingt durch die streng geometrische Struktur, nur eingeschränkt erkennbar. Seit August 2003 befindet sich in einem abgelegenen Teil der Anlage der erste budhistische Friedhof Berlins.

Gräber:

  • Valeska Gert (eigentl. Gertrud Anderson, Tänzerin und Schauspielerin, gest. 1978)
  • Robert Wolfgang Schnell (Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur, gest. 1986)