Bröhan-Museum

Landesmuseum für Jugendstil, Art-Déco und Funktionalismus

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Bröhan-Museum, 25.2.2005, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Baudenkmal
Das Bröhan-Museum ist eines der führenden Spezialmuseen für Jugendstil, Art Deco und die Berliner Secession für den Zeitraum vom 1889 bis 1939.
Das Haus wurde 1892/93 als Mannschaftsgebäude und Offizierswohnhaus der Gardes-du-Corps von Kahl errichtet. 1929 wurde es durch Alfred Richter zum Polizei-Institut umgebaut (zur Geschichte vgl. die Informationstafel ‘Die Nachbarn des Schlosses’ vor dem Museum Berggruen ).
Am 14.10.1983 wurde in dem Haus das Bröhan-Museum eröffnet, das aus der Privatsammlung Karl H. Bröhans hervorgegangen ist, die er Anfang der 1980er Jahre als Schenkung dem Land Berlin überlassen hat. Gezeigt werden Gemälde, vor allem von Künstlern der Berliner Sezession wie Hans Baluschek, Karl Hagemeister, Willy Jaeckel, Walter Leistikow und Franz Skarbina, Industriedesign, Kunsthandwerk und Möbel. Regelmäßig werden Sonderausstellungen gezeigt.
Das Bröhan-Museum wurde bis zum 30.11.2003 von Dr. Margrit Bröhan geleitet, danach bis zum 31.1.2013 von Dr. Ingeborg Becker. Ihr Nachfolger wird am 1.2.2013 Dr. Tobias Hoffmann als neuer Direktor des Bröhan-Museums.