Stolpersteine Hohenzollerndamm 4

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Hausansicht Hohenzollerndamm 4
Bild: H.-J. Hupka

Die Stolpersteine zum Gedenken an die Familie Oberländer wurden am 14.5.2013 auf Wunsch eines Familienmitglieds verlegt.
Die drei Stolpersteine für Martin und Regina Neufeld sowie für Heinz Jacobi sind von der Eigentümergemeinschaft gespendet und am 22.10. 2015 verlegt worden.

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Stolperstein Fritz Oberländer
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Siebold

HIER WOHNTE
FRITZ OBERLÄNDER
JG 1898
DEPORTIERT 16.12.1942
THERESIENSTADT
1944 AUSCHWITZ
ERMORDET

Fritz Oberländer wurde am 27. Juni 1898 als Sohn von Ludwig Oberländer und Emma Oberländer geb. Krämer in Berlin geboren. Die Mutter stammte aus Wien. Über den Vater ist nur bekannt, dass er während der Zeit der Verfolgung gestorben ist. Fritz Oberländer war das älteste von drei Geschwistern: seine Schwester Flora wurde 1900, sein Bruder Heinz 1906 geboren. Seine fünfköpfige Familie wohnte am Hohenzollerndamm 4 parterre rechts. Im Adressbuch 1937 war er als „kaufmännischer Angestellter“ verzeichnet, in den Jahren danach als „Kaufmann“. Er verfügte über ein kleines Konto bei der Deutschen Bank.

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Stolperstein Ilse Oberländer
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Siebold

HIER WOHNTE
ILSE OBERLÄNDER
GEB SCHNUR
JG 1914
GEDEMÜTIGT/ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
3.11.1942

Seine 16 Jahre jüngere Frau Ilse Oberländer geb. Schnur wurde als Tochter von Erwin Schnur und Ida Schnur geb. Winischki am 21. Juni 1914 in Berlin geboren. Sie stammte aus einer Familie, die es aus bescheidenen Anfängen zu einigem Wohlstand gebracht hatte. Ihre Großeltern waren aus dem litauischen Wilna (Vilnius) nach Berlin gekommen und hatten sich in der Tabak- und Zigarettenbranche hochgearbeitet.

Als Oberländers im Herbst 1942 zwangsweise aus ihrer Wohnung geholt wurden, hatten sie durch die ausgrenzende Gesetzgebung der Nationalsozialisten einen sozialen Abstieg hinnehmen müssen. Fritz war Zwangsarbeiter zu einem Stundenlohn von 72 Reichspfennigen in Reinickendorf. Die Familie musste in zwei Zimmern ohne Küche zusammenrücken. Das geht aus der Vermögensaufstellung hervor, einem vielseitigen Fragebogen, den jedes Familienmitglied abgeben musste – auch die Kinder. An Möbeln waren noch vorhanden: vier Betten mit Matratzen und Federbetten, Tische und Stühle, eine Couch und zwei Sessel, ein Bücherschrank und ein Schreibtisch. Aus der Existenz eines Notenschranks lässt sich schließen, dass in der Familie musiziert wurde. Zumindest Fritz spielte Geige. Und es gab eine Nähmaschine: Ilse nähte oder musste nähen, um die Kinder zu bekleiden.

Am 2. November 1942 sollte die Geheime Staatspolizei (Gestapo) alle fünf abholen, um sie zu „evakuieren“, wie die Deportation in der Sprache des Dritten Reiches verschleiernd genannt wurde. In dieser Situation versuchte Ilse Oberländer sich das Leben zu nehmen, indem sie sich aus einem Fenster stürzte. Sie wurde ins Jüdische Krankenhaus gebracht. Dort versuchten die Ärzte ihr Leben zu retten. Vergeblich. Sie starb am 3. November 1942 und wurde auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee bestattet.

Ihre Kinder waren Edith Oberländer, geboren am 7. November 1936 in Berlin, Mathel Oberländer, geboren am 17. Februar 1939 in Berlin, und Berl Oberländer, der während des Zweiten Weltkriegs am 8. September 1940 in Berlin geboren wurde. Sie sind in den Jahren der Verfolgung zur Welt gekommen und haben eine freie, unbeschwerte Zeit nicht kennen gelernt.

Durch den Suizid von Ilse Oberländer war die Deportation verschoben worden. Die Gestapo beschlagnahmte die Wohnung und versiegelte sie. Die Kinder kamen in das „Baruch Auerbachsche Waisenhaus“ in der Schönhauser Allee 162, wo sie von der Jüdischen Gemeinde versorgt wurden. Alle drei sind dann am 16. Dezember 1942 zusammen mit ihrem Vater Fritz Oberländer von Berlin nach Theresienstadt deportiert worden. 22 Monate, fast zwei Jahre, gelang es Fritz Oberländer und seinen Kindern weiterzuleben, sich zu behaupten. Am 12. Oktober 1944 wurden sie von Theresienstadt nach Auschwitz weiterdeportiert, wo sie ermordet worden sind.

In Paris lebende entfernte Verwandte von Fritz und Ilse Oberländer, die damals Kinder waren, haben keine eigenen Erinnerungen und aus Papieren ihrer Familien außer „kleinen Erinnerungssplittern“ keine biografischen Einzelheiten mehr in Erfahrung bringen können. Es gibt ein Gedenkblatt in der Gedenkstätte Yad Vashem, geschrieben 1999 von Ilse Oberländers Cousine Huguette Winischki.

In der Else-Lasker-Schüler-Straße 5 (früher Mackensenstraße 5) in Schöneberg waren 2011 auf Wunsch von Hanni Lévy, geb. Weissenberg, Stolpersteine zum Gedenken an ihre Großmutter Cäcilie Oberländer, geb. Sorauer, geboren am 12. Juli 1863 in Bujakow, sowie an deren Schwägerin Emma Oberländer, geb. Krämer, geboren am 20. Oktober 1861 in Wien, und ihre Kinder Flora, geboren am 21. August 1900 in Berlin, und Heinz, geboren am 7. Oktober 1906 Berlin, zwei jüngere Geschwister von Fritz Oberländer, verlegt worden. Cäcilie Oberländers Mann, der in der Filmbranche tätig gewesen ist, war schon 1934 gestorben, die Witwe Cäcilie zog dann zu Emma. Die Tochter Alice Weissenberg, geb. Oberländer, ist am 29. April 1942 in Berlin gestorben.

Text (gekürzt): Oranna Dimmig.
Quellen: Bundesarchiv/Gedenkbuch; Brandenburgisches Landeshauptarchiv; Hanni Lévy: Neu entdeckte Verwandtschaft. In: Aktuell Nr. 91, Juni 2013 (Leserbrief); Erinnerungen aus der Familie.

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Stolperstein Mathel Oberländer
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, F. Siebold

HIER WOHNTE
MATHEL OBERLÄNDER
JG 1939
DEPORTIERT 16.12.1942
THERESIENSTADT
1944 AUSCHWITZ
ERMORDET

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Stolperstein Edith Oberländer
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Siebold

HIER WOHNTE
EDITH OBERLÄNDER
JG. 1936
DEPORTIERT 16.12.1942
THERESIENSTADT
1944 AUSCHWITZ
ERMORDET

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Stolperstein Berl Oberländer
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Siebold

HIER WOHNTE
BERL OBERLÄNDER
JG. 1940
DEPORTIERT 16.12.1942
THERESIENSTADT
1944 AUSCHWITZ
ERMORDET

Bildvergrößerung: Stolperstein Martin Neufeld
Stolperstein Martin Neufeld
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

HIER WOHNTE
MARTIN NEUFELD
JG. 1883
DEPORTIERT 17.3.1943
THERESIENSTADT
ERMORDET 16.5.1943

Martin Neufeld wurde am 11. September 1883 in Schrimm (Srem) in der Provinz Posen (Poznan) geboren. Verheiratet war er mit Regina Neufeld geb. Cohn, geboren am 10. August 1891 in Gnesen (Gniezno) in Schlesien. Wahrscheinlich sind sie nach Berlin gekommen, nachdem Gnesen 1920 an Polen abgetreten werden musste. Welche Berufe sie hatten, ist nicht bekannt. Ihr überlebender Sohn Franz Neufeld hat mit seiner Familie nicht über das während der Nazizeit Erlebte gesprochen.

Die Familie Neufeld wohnte in Wilmersdorf am Hohenzollerndamm 4 im linken Seitenflügel im 3. Stock. Aus alten Adressbüchern geht hervor, dass sie zuerst in Weißensee in der Meyerbeerstraße 9 wohnten. Martin Neufeld führte in der Alten Jacobstraße 129 die Seifengroßhandlung Kranz & Co. als Geschäftsinhaber. Regina Neufeld war Hausfrau.

Nachdem die einst florierende Firma Mitte der 930er Jahre wegen der zunehmenden nationalsozialistischen Repressionen und der Plünderungen jüdischen Vermögens aufgeben musste, versuchte die Familie nach Kuba auszuwandern. Doch dieses Vorhaben misslang.

Deportiert wurden Martin und Regina Neufeld am 17. März 1943 vom Güterbahnhof Moabit ins Ghetto Theresienstadt. In dem Zug befanden sich zwischen 1285 und 1342 Menschen (die Angaben weichen voneinander ab), die meisten von ihnen waren an den Tagen zuvor bei der „Fabrikaktion“ an ihren Zwangsarbeitsplätzen in der Rüstungsindustrie verhaftet worden. Martin Neufeld musste bei den AMBI-BUDD-Werken in Schöneweide arbeiten, wo Fahrzeugteile hergestellt wurden.

Martin Neufeld ist am 16. Mai 1943 mit 59 Jahren in Theresienstadt ums Leben gekommen. Seine Frau Regina ist an seinem ersten Todestag, am 16. Mai 1944, mit 2493 Menschen nach Auschwitz weitertransportiert und dort im Alter von 51 Jahren umgebracht worden.

Der überlebende Franz Neufeld wurde am 28. Februar 1914 in Gnesen (Gniezno) geboren. Ein ehemaliger Hausbewohner konnte sich entsinnen, dass sich Franz Neufeld der Deportation entziehen konnte, indem er sich in einer Mülltonne (!) vor der Gestapo versteckte. Mutige Verwandte haben ihm dann Unterschlupf gewährt und damit sein Überleben gesichert. Er starb in Berlin 1995.

Text dieser Kurzfassung: Helmut Lölhöffel. Quellen: Erinnerungen von Eva und Wilfried Schönheit (Berlin); Bundesarchiv

Eine ausführliche Fassung des Lebens der Familie Neufeld von Wilfried Schönheit finden Sie am Ende dieser Seite in der folgenden PDF-Datei, die Sie durch Anklicken öffnen können.

Bildvergrößerung: Stolperstein Regina Neufeld
Stolperstein Regina Neufeld
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

HIER WOHNTE
REGINA NEUFELD
GEB. COHN
JG. 1891
DEPORTIERT 17.3.1943
THERESIENSTADT
1944 AUSCHWITZ
ERMORDET

Bildvergrößerung: Stolperstein Heinz Jacobi
Stolperstein Heinz Jacobi
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

HIER WOHNTE
HEINZ JACOBI
JG. 1902
„SCHUTZHAFT“ 1938
SACHSENHAUSEN
DEPORTIERT 28.3.1942
PIASKI
TRAWNIKI
ERMORDET

Heinz Jacobi wurde am 24. Juli 1902 in Stettin geboren. Er war der Sohn wohlhabender Eltern und hatte zwei Schwestern, Margarete und Käte. Die Eltern waren mehrfache Millionäre, besaßen eines der größten Warenhäuser in Stettin und bewohnten eine große Villa (sie soll 11 oder 14 Zimmer gehabt haben) in der Dohrnstraße 1 (jetzt: Zygmunta Starego). Diese führt auf die berühmte Hakenterrasse. Das von ihnen geführte Warenkonfektionshaus „Lewinsky & Jacobi“ in der Breitestraße 62-63 (heute: Szczecin, Ks. Kardinal Wyszynskiego) übernahm Heinz Jacobi nach dem Tod seines Vaters Anfang der 1930er Jahre.
Die Villa wurde nach dem Tod des Vaters aufgelöst. Die Mutter Marta, geb. Oppel, heiratete wieder und nahm den Namen Wittkower an. Sie kam im KZ Bergen-Belsen am 29. Januar 1945 um, wenige Wochen vor der Befreiung des KZ durch die Briten am 12. April 1945. Die Familie Jacobi war gebildet und es wurde musiziert. Unter anderem waren ein Bechstein-Flügel, eine wertvolle Geige sowie Blasinstrumente vorhanden. Heinz spielte in einem Quartett und hatte eine Freundin in Berlin.
Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 fing der Terror gegen jüdische Mitbewohner und Geschäftsinhaber an. Der erste Hass entlud sich an den „Warenhausjuden“, zu denen auch Heinz Jacobi gehörte. Die SA-Angehörigen plünderten das Warenhaus und misshandelten ihn schwer. Er musste ein halbes Jahr (!) im Krankenhaus verbringen. Als er entlassen wurde, war die gesamte Wohnungseinrichtung weg. Es konnte aus den Akten nicht entnommen werden, ob sie durch die SA und ihre Sympathisanten geplündert wurde oder ob besorgte Verwandte sie sicherstellen ließen. Auf Grund der Misshandlung sowie dem Druck der Arisierung jüdischer Unternehmen übergab Heinz Jacobi das Warenhaus an den arischen Nachfolger Kitter. Der zahlte anfangs noch die vereinbarte Pacht, stellte die Zahlungen dann aber ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging Kitter nach Bayern und eröffnete mit Hilfe des erhaltenen „Lastenausgleichs“ ein Konfektionsgeschäft in München, das später in Konkurs ging.

Heinz Jacobi zog 1933 nach Berlin und kaufte die Firma „Georg Feige & Co.“ samt Maschinen und Inventar für die Konfektion von Blusen und Kleidern. Geschäftssitz war die Markgrafenstraße 50 am Hausvogteiplatz in Berlin-Mitte, dem damaligen Konfektionsstandort in Berlin. Ab 1935 war er Alleininhaber des Unternehmens. Es ging ihm wirtschaftlich gut, er hatte sogar eines der wenigen Autos in Berlin. Zugleich traf er Hochzeitsvorbereitungen mit seiner Verlobten, die am Hohenzollerndamm 4 wohnte (die Geschwister gaben an, dass es sich um eine große 3- oder 4-Zimmer-Wohnung im Vorderhaus gehandelt haben soll). Heinz Jacobi mietete in dem Haus eine kleine 1-Zimmer-Wohnung im linken Seitenflügel im 1. Stock, für die er monatlich 55 RM Miete bezahlte. Es kann davon ausgegangen werden, dass diese Anmietung eine „Tarnwohnung“ war, da sich abzeichnete, dass die Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden Repressalien auslösen könnten.

Am 14. November 1935 wurden die „Nürnberger Rassengesetze“ erlassen (Erste Verordnung zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre). Die Eheschließung mit seiner nichtjüdischen Verlobten war nun ausgeschlossen, sexuelle Beziehungen wurden unter Strafe gestellt.

In der Reichspogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 wiederholte sich, was Jacobi in Stettin erlebt hatte: wieder zog der organisierte Mob durch die Stadt und plünderte jüdische Geschäfte und Unternehmen – darunter auch sein Unternehmen – und steckte Synagogen in Brand und verhaftete wahllos jüdische Mitbürger. Auch Jacobi war unter den Verhafteten und kam in das KZ Sachsenhausen bei Oranienburg. Wieder wurde er misshandelt, kam aber am 21. Dezember 1938 frei. Seine Gewerbeerlaubnis war ihm inzwischen entzogen worden.

Seine beiden Schwestern wanderten noch im selben Jahr aus. Margarete hatte inzwischen geheiratet und hieß mit Nachnamen Putzinger. Sie fand Zuflucht in Südafrika und zog nach Johannisburg. Käte heiratete ebenfalls und hieß mit Nachnamen Graven. Sie war unter den wenigen „glücklichen“ Verfolgten, denen die USA Aufnahme gewährten. In Baltimore, Maryland war sie in Sicherheit. 1938 betrug die „Reichsfluchtsteuer“ bereits 90% des Vermögens, ab September 1939 sogar 96%!

Aus der Akteneinsicht ergaben sich Hinweise, dass Heinz Jacobi eine Ausreise aus dem NS-Staat in Erwägung zog. Konkret ließ er sich eine schwere Goldkette (250 g) anfertigen. Er hoffte diese in das Ausland schmuggeln zu können, damit er dort nicht gänzlich mittellos ankäme. Ausreisewilligen Juden war nur die Mitnahme von 10 RM erlaubt. Wohin er ausreisen wollte, ist nicht bekannt.

Nach der Zerschlagung seines Betriebes fand Heinz Jacobi Anstellung als Berater und Buchhalter bei einem Bekannten, später musste er Zwangsarbeit leisten: er wurde als Kohlenarbeiter bei der Firma Walter Thomany, Kies- und Kohlenhandlung, Friedrichsruher Straße 30 in Schmargendorf zwangsverpflichtet. Sein Wochenlohn betrug 32 RM.
Am 20. Januar 1942 wurden auf der Wannsee-Konferenz die Maßnahmen zur Endlösung der Judenfrage beschlossen. Heinz Jacobi wird am 28. März 1942 von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) vom Güterbahnhof Grunewald in das Ghetto Piaski bei Lublin (Ostpolen) deportiert. In der Nähe in Trawniki wurde er im Alter von 40 Jahren umgebracht.

Die Schwestern Margarete Putzinger und Käte Graven haben über Rechtsanwälte beim Entschädigungsamt Berlin ein langjähriges Entschädigungsverfahren geführt, um zumindest eine materielle Wiedergutmachung für das geraubte mehrfache Millionenvermögen der Jacobis zu erhalten. Die Bundesrepublik Deutschland zahlte ihnen wenige tausend DM für den erlittenen Vermögensschaden.

Recherche und Text: Wilfried Schönheit
Quellen: Akten LABO Berlin -Entschädigungsbehörde-; Bundesarchiv Gedenkbuch; Deutsches Historisches Museum „Legalisierter Raub“; Haschara FH Potsdam

Dokumentation, Langversion

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