Stolpersteine Bleibtreustraße 40

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Hauseingang Bleibtreustr. 40, 20.4.13
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Bukschat&Flegel

Diese Stolpersteine wurden am 27.10.2009 verlegt.

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Stolperstein für Heinz Jacobsohn
Bild: Wolfgang Knoll

HIER WOHNTE
HEINZ
JACOBSOHN
JG. 1928
DEPORTIERT 19.2.1943
AUSCHWITZ
ERMORDET

Heinz Jacobsohn ist am 20. Mai 1928 in Bremerhaven geboren, er hatte den zweiten Vornamen Julius. Seine Mutter war Margarete geb. de Löwe, der Vater, der vor 1939 gestorben sein muss, hieß Ernst Jacobsohn. Die Familie wohnte bis zum Umzug nach Berlin in Wesermünde.
Zusammen mit der der Mutter und seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Ludwig ist Heinz, der erst 14 Jahre alt war, in die Bamberger Straße 55 umgesiedelt und dann aus der Sammelstelle Große Hamburger Straße 26 in einem Güterzug mit 997 Menschen am 19. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert worden.

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Stolperstein für Ludwig Jacobsohn
Bild: Wolfgang Knoll

HIER WOHNTE
LUDWIG
JACOBSOHN
JG. 1930
DEPORTIERT 19.2.1943
AUSCHWITZ
ERMORDET

Ludwig Jacobsohn ist 28. Juni 1930 in Bremerhaven geboren. Seine Mutter war Margarete geb. de Löwe, der Vorname des Vaters, der vor 1939 gestorben sein muss, war Ernst. Von Wesermünde, wo die Familie zunächst am Neumarkt 2 lebte, sie sind in den 1930er Jahren nach Berlin umgezogen.
Zusammen mit der der Mutter und seinem älteren Bruder Heinz ist Ludwig zunächst in die Bamberger Straße 55 umgesiedelt und dann aus der Sammelstelle Große Hamburger Straße 26 vom Bahnhof Moabit am 19. Februar 1943 in einem Zug nach Auschwitz deportiert und ermordet worden.

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Stolperstein für Margarete Jacobsohn
Bild: Wolfgang Knoll

HIER WOHNTE
MARGARETE
JACOBSOHN
GEB. DE LÖWE
JG. 1894
DEPORTIERT 19.2.1943
AUSCHWITZ
ERMORDET

Margarete Jacobsohn geb. de Löwe ist am 12. September 1894 in Norden (Niedersachsen) bei Bremen geboren. Sie war die Tochter von Levi und Philippine geb. Baehler und lebte zunächst in der Nähe in Wesermünde, sie war mit einem Mann namens Ernst Jacobsohn verheiratet und hatte zwei Söhne, Ludwig und Heinz Julius. Sie wohnte in der Bleibtreustraße 40, bevor sie und ihre Söhne zwangsweise in die Bamberger Straße 55 umgesiedelt wurde. Von dort ist sie in die Sammelstelle im ehemaligen jüdischen Altenheim verschleppt worden. Am 19. Februar 1943 wurden alle drei ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert und bald ermordet.
Ein Cousin, Jack de Löwe, reichte bei der Gedenkstätte Yad Vashem aus Raanana in Israel ein digitales Gedenkblatt für seine Cousine Margarete ein.

Text: Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf. Quellen: Bundesarchiv, Adressbücher, Deportationsliste, Archiv Yad Vashem.