Gedenkstele für Ferdinand von Bredow

Link zu: Carl-Hasso von Bredow enthüllt am 16.5.2008 die Gedenktafel für seinen Vater
Carl-Hasso von Bredow enthüllt am 16.5.2008 die Gedenktafel für seinen Vater Bild: Bezirksamt

Am 16.5.2008, am 124. Geburtstag von Ferdinand von Bredow, enthüllten Carl-Hasso von Bredow, der Sohn des Geehrten, der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Klaus-Dieter Gröhler, Brigadegeneral Christian Westphal, Kommandeur des Standortkommandos Berlin der Bundeswehr, Dr. Irene Strenge, die eine Biografie von Bredows geschrieben hat, und Dr. Johannes Tuchel, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstandauf dem Gehweg vor dem Haus Spichernstraße 15 eine Gedenkstele. Der Bundesminister der Verteidigung hteat die Patenschaft und die Kosten für die Stele übernommen. Der Text der Gedenktafel auf der Stele lautet:

Bildvergrößerung: Gedenktafel für Ferdinand von Bredow, 28.11.2014
Gedenktafel für Ferdinand von Bredow, 28.11.2014 Bild: Bezirksamt, KHMM

Im Haus Spichernstraße 15 lebte von 1930 bis 1934
Generalmajor a.D.
Ferdinand von Bredow
16.5.1884 – 1.7.1934
Er wurde von den Nationalsozialisten gezwungen,
zum 1. Februar 1933 seinen Abschied zu nehmen.
Auf Befehl Hitlers und Görings wurde er in der Nacht
vom 30. Juni zum 1. Juli 1934 von der SS ermordet.

Bildvergrößerung: Spichernstraße 15, 28.11.2014
Spichernstraße 15, 28.11.2014 Bild: Bezirksamt, KHMM

vgl.
Irene Strenge: Ferdinand von Bredow. Notizen vom 20.2.1933 bis 31.12.1933. Tägliche Aufzeichnungen vom 1.1.1934 bis 28.6.1934 (= Zeitgeschichtliche Forschungen, Bd.39), Berlin (Duncker & Humblot) 2009.
S.31 Er arbeitete viel in seiner Wohnung in der Spichernstraße 15 in seinem Arbeitszimmer, dem stets Zigarrengeruch entquoll. Bredow rauchte gern und versorgte sich mit Zigarren bei Otto Boenicke, dem Tabakgeschäft von Berlin.
S.36 In der Spichernstraße 15 hatte das Ehepaar von Bredow eine Wohnung im dritten Stock mit 8 1/2 Zimmern gemietet, die für gesellschaftliche Anlässe Raum genug bot.