Gedenktafel für Armin T. Wegner

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Gedenktafel für Armin T. Wegner, 5.1.2011, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Die Edelstahltafel auf einem Pult auf dem Gehweg vor dem Haus Kaiserdamm 16 wurde am 17.5.2002 enthüllt.
Rede des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters Klaus-Dieter Gröhler zur Enthüllung der Gedenktafel

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Gedenktafel für Armin T. Wegner, 5.1.2011, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Hier, im Hause Kaiserdamm 16,
lebte von 1925 bis zu seiner Verhaftung am 16. August 1933
der Schriftsteller, Lyriker und Journalist
ARMIN T. WEGNER
16.10.1886 – 17.5.1978
Als Augenzeuge berichtete er über den Völkermord an den Armeniern im 1. Weltkrieg.
In einem Brief an Hitler protestierte er schon im April 1933 gegen die Verfolgung der Juden.
Als Pazifist denunziert, verschleppten ihn die Nationalsozialisten
in die Konzentrationslager Oranienburg, Börgermoor und Lichtenburg.
Seine Bücher wurden verbrannt, sein Werk verschwiegen.
In Armenien wie in Israel zählt er zu den
GERECHTEN DER VÖLKER