Carl Schuhmann Hallen

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Carl-Schuhmann-Halle, 27.3.2008 Bild: Raimund Müller

Die zwei übereinander angeordneten Turnhallen wurden 1987/88 von Inken und Hinrich Baller auf einem relativ kleinen Grundstück errichtet, die obere mit einer innen sichtbaren Dachkonstruktion. Es handelt sich um einen aufgeständerten Stahlbetonbau mit verglaster Fassade. Design der Halle fügt sich aufgrund der Querverstrebungen, die die Sporthalle von außen scheinbar in fünf Geschosse unterteilen, in die Wohnhausarchitektur der Schloßstraße in unauffälliger, aber markanter Weise ein.

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Carl Schumann Hallen, 28.6.2012 Bild: Bezirksamt, KHMM

Die beiden übereinander liegenden Sporthallen werden von verschiedenen Schulen und Sportvereinen genutzt.

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Gedenktafel für Carl Schumann, 28.6.2012 Bild: Bezirksamt, KHMM

Benannt ist die Sportstätte nach Carl Schuhmann (1869-1946), dem ersten deutschen Olympiasieger, der bei den ersten olympischen Spielen der Neuzeit in Athen 1896 die Goldmedaille im Pferdsprung gewann. Vergeblich versuchte Schuhmann in den 1940er Jahren seinen Freund, den jüdischen Turner Alfred Flatow, vor der Deportation durch die Nationalsozialisten zu schützen. Flatow kam 1942 in Theresienstadt ums Leben.