Gottfried-Keller-Gymnasium

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Gottfried-Keller-Gymnasium, 2011, Foto: Armin Okulla
Bild: Armin Okulla

Der Schulkomplex wurde zwischen 1914 und 1920 von Hans Winterstein (1864-1946) und Rudolf Walter (1888-1971) für die 35. Gemeindeschule als fünfgeschossiger Klinkerbau mit vorgelagertem Schulhof errichtet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Die am 8.4.1919 eröffnete Realschule wurde am 1.5.1923 in “Friesen-Oberschule” umbenannt (nach dem in den napoleonischen Kriegen gefallenen Pädagogen Karl-Friedrich-Friesen (1785-1814). Im Zweiten Weltkrieg wurde das 1929-1930 durch einen Anbau für eine Hilfsschule erweiterte Schulhaus stark beschädigt. 1948 wurde die Schule von der ehemaligen Oberrealschule in ein Gymnasium umgewandelt und erhielt den Namen Gottfried-Keller-Oberschule, nach dem Schweizer Schriftsteller und Dichter Gottfried Keller (1819-1890), der von 1850 bis 1855 in Berlin lebte.
Während der Bauarbeiten an der U-Bahn-Linie U7 wurde auch das Schulhaus in Mitleidenschaft gezogen und 1979 vollständig saniert. Das Gottfried-Keller-Gymnasium teilte sich den Schulkomplex mit der Filiale der Schule am Schloss, die im südlichen Teil der Anlage untergebracht war und mittlerweile aber ausgezogen ist.
Am 25.6.2011 wurde der neue Schulhof eröffnet.
Das Gottfried-Keller-Gymnasium mit seinen rund 700 Schülerinnen und Schülern ist das einzige Ganztagsgymnasium im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.