Bäume bringen Natur in die Stadt. Gerade in der dicht bebauten Innenstadt leisten die Straßenbäume viel für unser Wohlbefinden:
- werten eine Straße optisch auf
- filtern Straßenstaub aus der Luft,
- produzieren Sauerstoff,
- spenden Schatten und
- verschaffen Kühlung,
- dämpfen Lärm.
Straßenbäume haben mit vielen Problemen zu kämpfen:
- sie leiden unter Wassermangel,
- auf Baumscheiben parkende Autos verdichten den Boden,
- angelehnte Fahrräder verletzen die Rinde,
- Hundeurin verätzt den Stamm.
Was sollte ein Baumscheibenpate tun? Was hilft, was ist sinnvoll?
- Säubern Sie die Baumscheibe von Müll und Unkraut.
- Wässern Sie regelmäßig bei Trockenheit und Hitze.
- Entfernen Sie Stock- und Stammaustriebe.
- Sprechen Sie Bürgerinnen und Bürger an, wenn die Baumscheibe als „Hundeklo“ oder zum Abstellen von Fahrrädern oder Autos benutzt wird.
Ist die Bepflanzung einer Baumscheibe sinnvoll oder notwendig?
Die Bepflanzung einer Baumscheibe hat neben einem optischen Effekt wenig positive Begleiterscheinungen für den betroffenen Straßenbaum. Vielmehr erschwert es in Einzelfällen unsere Möglichkeiten der Bewirtschaftung und eine nicht sachgerechte Bepflanzung kann die Nähstoffzufuhr für den Straßenbaum einschränken. Die Eigeninitiative zur Bepflanzung einer Baumscheibe wird vom Grünfächenamt jedoch geduldet, wennn folgende Kriterien erfüllt sind:
- Es dürfen nur krautige Pflanzen (Stauden und Einjährige) verwendet werden und keine Gehölze.
- Umzäunungen/Einfriedungen jeglicher Art sind untersagt.
- Eine Aufschüttung mit Pflanzerde darf höchstens 10 cm hoch sein.
An folgenden Straßen ist die Bepflanzung nicht gestattet:
- Kurfürstendamm,
- Tauentzienstraße,
- Hardenbergstraße,
- Breitscheidplatz,
- Wilmersdorfer Str. (Fußgängerzone),
- Spandauer Damm zw. Klausener Platz. u. Luisenplatz,
- Otto-Suhr-Allee zw. Luisenplatz. u. Warburgzeile,
- Ernst-Reuter-Platz sowie
- Schloßstraße.