Direkt zum Inhalt der Seite springen

Lexikon: Charlottenburg-Wilmersdorf von A bis Z

Heidelberger Platz, U-Bahnhof

Gartendenkmal, Wilmersdorf, an Mecklenburgische, Johannisberger, Aßmannshauser und Hanauer Straße
Stadtplatz, Name seit 1892. Platzanlage um 1913 durch Paul Jatzow (?) und Richard Thieme (?) im Zusammenhang mit dem Bau des U-Bahnhofes der Linie U1. Ausbau um 1920.

Baudenkmal. Der U-Bahnhof wurde 1910-13 von Wilhelm Leitgebel besonders prunkvoll gestaltet. Er liegt wegen der benachbarten S-Bahn sehr tief. Zu der außergewöhnlich reichen Ausstattung gehört die von einem Kreuzrippengewölbe überkuppelte, zweischiffige Halle, die von Granitmittelstützen getragen wird. Teure Kunstschmiedearbeiten und Mosaiken lassen den Bahnhof wirken wie ein unterirdisches Schloss oder eine Kathedrale. Auch die Ähnlichkeit mit einem prächtigen Weinkeller liegt nahe, da hier das Rheingau-Viertel beginnt. Die damalige Großstadt Wilmersdorf wollte ihren Wohlstand zeigen und setzte durch, dass die Stützen nicht aus Stahl, sondern aus Stein gebaut wurden. 1993 wurde der Bahnhof nach einer Renovierung neu eröffnet.

Nummer
3 Springer Verlag im Haus der Deutschen Zahnärzte

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Umweltamtes

Adresse

Heidelberger Platz
Heidelberger Pl
14197 Berlin

Stadtplan

Fahrverbindungen

S-Bahnhöfe:
S+U Heidelberger Platz:
S41, S42, S46

U-Bahnhöfe:
S+U Heidelberger Platz:
U3

Bus-Haltestellen:
S+U Heidelberger Platz:
249, N3
Brabanter Platz:
249
Forckenbeckstr./Sportanlagen:
249