Baudenkmal, Kurfürstendamm 26
Das Kino wurde 1912-13 von Nentwich & Simon als eines der ersten reinen Lichtspielhäuser in Berlin im Stile des Wilhelminischen Klassizismus mit tempelähnlicher Fassade mit vier ionischen Säulen und Tympanon (Dreiecksgiebel) sowie einem Anbau errichtet und am 2.10.1913 als Union-Palast eröffnet. Unter dem Kinosaal befand sich ein großes Konzert-Café, das neue 'Café des Westens'. Eingeweiht wurde es mit Max Reinhardts "Insel der Seligen" und entwickelte sich in der Folge zur Experimentierbühne für künstlerisch anspruchsvolle Filme. Seit 1924 gehörte das 850-Plätze-Kino als UFA-Palast, später UFA-Theater zur UFA.






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