Bundesautobahn A 115, Zubringer Magdeburg Leipzig.
Die Straße wurde 1913-21 als Automobil-Verkehrs- und Übungs-Straße AVUS gebaut und am 24.9.1921 mit einem Motarradrennen eröffnet. Die Strecke war ursprünglich eine 10km lange Privatstraße und endete in zwei Schleifen, heute ist sie Teil der Bundesautobahn. 1999 fand das letzte Rennen auf der AVUS statt. Am 1.5.1999 wurde sie mit einer großen Abschlussparty als Rennstrecke geschlossen. Sie beginnt an der Nordkurve und verläuft zur Königswegbrüche in Nikolassee.
Mercedeshaus unter Denkmalschutz
Das Mercedeshaus wurde 1935-37 von Walther Bettenstaedt als runder Turmbau mit vier umlaufenden Galerien zur Rennbeobachtung mit einem angegliedertem Verwaltungsbau am nördlichen Scheitelpunkt der AVUS errichtet. 1977 wurde es von Gerhard Rainer Rümmler für die Raststätte Avus umgebaut.
Tribüne unter Denkmalschutz
Die 200 Meter lange Tribüne wurde 1936 von Fritz Wilms und Walther Bettenstaedt errichtet. 2006 wurde sie von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) an einen Investor verkauft, die Avus Tribüne GmbH. Dieser veröffentlicht im August 2007 seine Pläne, sie komplett zu verglasen, einen Autosalon und ein Restaurant einzurichten. Diese Pläne wurden allerdings nicht realisiert.






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