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Lexikon: Charlottenburg-Wilmersdorf von A bis Z

Gedenkstele für Ferdinand von Bredow

Am 16.5.2008 auf dem Gehweg vor dem Haus Spichernstraße 15 an seinem 124. Geburtstag enthüllt mit Carl-Hasso von Bredow, dem Sohn des Geehrten, dem Stellvertretenden Bezirksbürgermeister Klaus-Dieter Gröhler, Brigadegeneral Christian Westphal, Kommandeur des Standortkommandos Berlin der Bundeswehr, Dr. Irene Strenge, die eine Biografie von Bredows geschrieben hat, und Dr. Johannes Tuchel, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Der Bundesminister der Verteidigung hat die Patenschaft und die Kosten für die Stele übernommen. Der Text der Gedenktafel auf der Stele lautet:

Im Haus Spichernstraße 15 lebte von 1930 bis 1934
Generalmajor a.D.
Ferdinand von Bredow
16.5.1884 – 1.7.1934
Er wurde von den Nationalsozialisten gezwungen,
zum 1. Februar 1933 seinen Abschied zu nehmen.
Auf Befehl Hitlers und Görings wurde er in der Nacht
vom 30. Juni zum 1. Juli 1934 von der SS ermordet.

vgl.
Irene Strenge: Ferdinand von Bredow. Notizen vom 20.2.1933 bis 31.12.1933. Tägliche Aufzeichnungen vom 1.1.1934 bis 28.6.1934 (= Zeitgeschichtliche Forschungen, Bd.39), Berlin (Duncker & Humblot) 2009.
S.31 Er arbeitete viel in seiner Wohnung in der Spichernstraße 15 in seinem Arbeitszimmer, dem stets Zigarrengeruch entquoll. Bredow rauchte gern und versorgte sich mit Zigarren bei Otto Boenicke, dem Tabakgeschäft von Berlin.
S.36 In der Spichernstraße 15 hatte das Ehepaar von Bredow eine Wohnung im dritten Stock mit 8 1/2 Zimmern gemietet, die für gesellschaftliche Anlässe Raum genug bot.

Adresse

Gedenkstele für Ferdinand von Bredow
Spichernstr. 15
10777 Berlin


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