Johannisthal

Johannisthal

Einst wurde hier Fluggeschichte geschrieben, nun kann man auf dem ehemaligen Flugplatz im Eigenheim leben.

  • Ortsteilkarte Johannisthal© GNU
    Lage von Johannisthal im Stadtteil Treptow
  • Johannisthal© Franziska Delenk
    Neue Einfamilienhäuser am Flugplatz in der Walter-Huth-Straße
  • Johannisthal© Franziska Delenk
    Neue Einfamilienhäuser am Flugplatz in der Melli-Beese-Straße
  • Johannisthal© Franziska Delenk
    Königsheideweg
  • Johannisthal© Franziska Delenk
    Königsheideweg
  • Johannisthal© Franziska Delenk
    Vereinsstraße
Der Ortsteil wird begrenzt von der Görlitzer Bahn, der äußeren Grenze der Königsheide und dem Wasserwerk, der Stadtautobahn und der Hermann-Dorner-Allee.
Prägend ist eine lockere Bebauung mit kleinstädtischem Charakter. Die Königsheide dient zur Naherholung.
Johannisthal
© Franziska Delenk

Detail an einem Siedlungsbau in der Vereinsstraße

Im Nordosten beiderseits des Sterndamms gibt es Altbauten, sowie Arbeitersiedlungen, die zumeist aus den 1920er Jahren stammen. Ein Beispiel ist die Eisenbahnsiedlung an der Friedrich-List-Straße und der Hagedornstraße.
In der Umgebung liegt die denkmalgeschützte Kleinhaussiedlung Am Alten Fenn und Breiten Weg. Sie stammt aus den Jahren 1919-25 und wurde entworfen von Bruno Ahrends.

Südlich davon befindet sich Alt-Johannisthal an der Winckelmannstraße und das Komponisten-Viertel um die Fielitzstraße.

Im Südosten dominiert der ehemalige Flugplatz Johannisthal, die Wiege des deutschen Motorflugs. Heute ist das Gelände ein Landschaftspark mit Biotop als neue grüne Mitte zwischen Johannisthal und Adlershof. Außerdem entstehen Wohngebiete in der Nachbarschaft, so zum Beispiel die Siedlung Rundlinge.

Einst befanden sich hier die Filmstudios Jofa-Atelier (später Tobis Filmkunst, nach dem Krieg von der DEFA und dem DDR-Fernsehen genutzt), wo unter anderem die Studioaufnahmen zu „Nosferatu“ von Murnau realisiert wurden.

Im Süden befindet sich neben Johannisthal-Süd um die Springbornstraße auch die Schliemann-Siedlung am Eisenhutweg, eine Eigenheimsiedlung die wegen der Nähe zur Mauer zu DDR-Zeiten nur mit Passierschein betreten werden durfte. Mittlerweile sind die Häuser umgebaut und neue dazugekommen.

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Aktualisierung: 13. März 2018

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