Reinickendorf: Gegensätze im Nordwesten

Reinickendorf: Gegensätze im Nordwesten

Reinickendorf ist voller Gegensätze – von vollkommener Ruhe im Tegeler Forst bis zu Lärmbelästigung durch den Flughafen Tegel, von Stadtvillen bis zur Hochhaussiedlung hat der Stadtteil alles zu bieten.

Reinickendorf - Die Weiße Stadt

© Franziska Delenk

Häuserzeile an der Aroser Allee

In Reinickendorf liegen Berlins ältestes Bauerndorf Lübars und die wichtigste buddhistische Kultstätte Europas – das buddhistische Haus in Frohnau - und als Gegensatz auch die erste Hochhaussiedlung im ehemaligen West-Berlin, neben der Neuköllner Gropiusstadt: das Märkische Viertel.

Ebenfalls im Stadtteil, der zugleich ein eigener Bezirk ist, befindet sich Berlins ältester Baum - die Eiche „Dicke Marie“ zwischen dem Schlosspark und Großem Malchsee, als auch das älteste Berliner Hochhaus - der 65 Meter hohe Borsigturm.
Mit dem Namen Borsig begann die Industrietradition, die bis heute eine wichtige Rolle im Stadtteil spielt: 2004 gewann Reinickendorf den Titel des „wirtschaftsfreundlichsten Bezirkes“.

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  • Alt-Reinickendorf© Franziska Delenk
    Reinickendorf
Die Reinickendorfer haben einen ausgeprägten Lokalpatriotismus, wie man ihn auch in Spandau und Neukölln findet. Zugezogene sind eine Seltenheit, die meisten Menschen leben hier schon ihr ganzes Leben.

Reinickendorf zählt zu den bevorzugten Stadtteilen von Ruheständlern und Familien. Die Wohnhäuser sind niedriger als beispielsweise im angrenzenden Wedding, mit Ausnahme der erwähnten Hochhaussiedlung.

Der Stadtteil ist reich an Wald und Wasser – etwa ein Drittel der Fläche bestehen daraus. So sind der Tegeler Forst und der Tegeler See beliebte Ausflugsziele nicht nur für die Ortsansässigen.

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XII. Bezirk Reinickendorf
Ortsteile: Reinickendorf, Tegel, Konradshöhe, Heiligensee, Wittenau, Frohnau, Hermsdorf, Waidmannslust, Lübars, Märkisches Viertel

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Flughafensee
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Aktualisierung: 8. Februar 2018

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