Kreuzberg: SO 36

Kreuzberg: SO 36

Der Südosten Kreuzbergs war vor dem Mauerfall von drei Seiten von der deutsch-deutschen Grenze umschlossen. In den 1970ern und 1980ern befand sich hier das Zentrum der Alternativbewegung und Hausbesetzerszene.

  • Ortslagenkarte SO36© GNU
    Lage von SO36 im Stadtteil Kreuzberg
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Kottbusser Tor
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Kottbusser Damm
  • Kreuzberg - SO 36© Alex1011 / Creative Commons
    Erkelenzdamm
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Oranienplatz
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Paul-Lincke-Ufer
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Paul-Lincke-Ufer
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Heinrichplatz
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Heinrichplatz
  • Kreuzberg - SO 36© Georg Slickers / Creative Commons
    Drachenbrunnen auf dem Oranienplatz
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Oranienstraße
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Oranienstraße
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Manteuffelstraße
  • Kreuzberg - SO 36© Georg Slickers / Creative Commons
    Görlitzer Park mit Emmauskirche im Hintergrund
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Wrangelstraße
  • Kreuzberg - SO 36© De-okin / Creative Commons
    Warngelstraße
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Falckensteinstraße
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Oberbaumstraße
  • Kreuzberg - SO 36© Jannes Grüneberg / Creative Commons
    Glogauer Straße Ecke Reichenberger Straße
  • Kreuzberg - SO 36© Michael / Creative Commons
    Schlesisches Tor
  • Kreuzberg - SO 36© De-okin / Creative Commons
    Der U-Bahnhof Schlesisches Tor von oben gesehen.
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Görlitzer Park
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Görlitzer Park
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Görlitzer Park
  • Kreuzberg - SO 36© Franziska Delenk
    Görlitzer Park
Kreuzberg
© Franziska Delenk

Adalbertstraße mit NKZ

Der Verkehrsknotenpunkt Kreuzbergs ist das Kottbusser Tor, von den Einheimischen auch „Kotti“ genannt. Geprägt wird der Platz vor allem durch das NKZ (Neues Kreuzberger Zentrum) im Norden, ein in den 1970ern erbautes Hochhaus, welches die Adalbertstraße überspannt. Die Gegend ist ein sozialer Brennpunkt mit hohem Ausländeranteil. Programme zum Quartiersmanagement laufen.
Kreuzberg - Nordwesten
© Georg Slickers / Creative Commons

Engeldamm mit zugeschüttetem Luisenstädtischen Kanal gesehen vom Engelbecken

Ähnlich sieht es am Wassertorplatz aus, besonders im südlichen Teil, der fast flächendeckend von Neubauten beherrscht wird. Ansonsten nahm hier einst der mittlerweile zugeschüttete Luisenstädtische Kanal seinen Lauf. Heute ist er eine denkmalgeschützte Grünfläche (begrenzt vom Segitzdamm und Erkelenzdamm) mit Teich, Skulpturen und einer Gartenbrücke, die an eine richtige Brücke an der Stelle erinnert. Einige Gründerzeitaltbauten am Platz erinnern an einstiges großbürgerliches Flair.
Kreuzberg - SO 36
© Franziska Delenk

Paul-Lincke-Ufer

Weiter südlich findet sich das Paul-Lincke-Ufer mit einer Vielzahl kleiner Biergärten, und Grüngürtel zum Landwehrkanal. Hier gibt es einen Bouleplatz (der im Sommer stark frequentiert ist), daneben einen öffentlich betreuten Spielplatz. Die Gegend ist beliebt zum Wohnen, die Mieten noch recht günstig.
Das ehemalige Umspannwerk beherbergt heute Medienunternehmen, Ausstellungen, Edelgastronomie und einen Veranstaltungsbereich.
Kreuzberg - SO 36
© De-okin / Creative Commons

Blick in die Oranienstraße

Sehr bekannt ist die Gegend um die Oranienstraße, die wichtigste und älteste Geschäftstraße Kreuzbergs. Sie ist Heimat vieler Kneipen, Cafés und Läden, mit Altbausubstanz aus der Gründerzeit, welches unter Denkmalschutz steht.
Ebenso hat der naheliegende Heinrichplatz zahlreiche Küchenlokale sowie traditionsreiche Cafés und Kneipen vorzuweisen.
Die Oranienstraße war Ausgangspunkt für frühere 1.Mai-Ausschreitungen und nun für das „MyFest“.
Kreuzberg - SO 36
© Uli Herrmann / Creative Commons

Mariannenplatz

Unweit davon, in östliche Richtung befindet sich der Mariannenplatz mit dem Künstlerhaus Bethanien. Dies ist ein ehemaliges, denkmalgeschütztes Krankenhaus, bekannt geworden durch die Besetzung eines Nebengebäudes, des „Georg-von-Rauch-Hauses“. Der große Platz hat einen parkähnlichem Charakter mit Liegewiese, und eine Freiluftbühne wo Straßenfeste u.ä. veranstaltet werden.
Kreuzberg - SO 36
© jakni / Creative Commons

Blick auf den Lausitzer Platz

Der in der Nähe liegende Lausitzer Platz wird bestimmt durch die Emmauskirche, die bis zum Zweiten Weltkrieg die zweitgrößte Kirche Berlins war (nach dem Berliner Dom). Auch hier gibt es Straßenfeste und Märkte, wie einen Biomarkt jeden Freitag. Besonderheit sind im Kirchturm installierte Antennen und WLAN-Router, die Anwohnern und Besuchern kostenfreien Internetzugang ermöglichen.
Kreuzberg - SO 36
© Franziska Delenk

Wrangelstraße

Auf der anderen Seite des Görlitzer Parks liegt der Wrangelkiez, der östlichste Kiez Kreuzbergs.
Dieser ist ein gründerzeitliches, dicht besiedeltes Wohnquartier, mit hohem Ausländeranteil und sozialen Konflikten. Nichts desto trotz ist es eine aufstrebende Szenegegend dank Ansiedlung von Clubs, Bars, Künstleragenturen und internationalen Restaurants.
Die meisten Wohnstraßen sind verkehrsberuhigt und viele Hinterhöfe begrünt.

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Aktualisierung: 13. März 2018

Kreuzberg im Portrait