Krisen und Kriege haben auch Auswirkungen auf das Zusammenleben in Berlin und die Gesellschaft in der Stadt. Wenn Vorurteile und Ressentiments zunehmen, führt das oft auch zu Konflikten und Hassgewalt. Dies ist eine besondere Herausforderung für unsere pluralistische Gesellschaft. Austausch- und Begegnungsformate eignen sich gut, um Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzuwirken. Wir brauchen dafür Räume und Gelegenheiten, um uns auszutauschen und Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen zusammenzubringen.
Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt unterstützt deshalb Maßnahmen, die durch Begegnungen und Austausch den Abbau von gruppenbezogenen Vorurteilen fördern und eine gewaltfreie Konfliktlösung ermöglichen. So können wir dazu beitragen, dass bestehende oder potentielle Konflikte in der Stadt und Nachbarschaft gewaltfrei gelöst werden, und dass die Menschen sich besser verstehen. Das soll die Gesellschaft stärken und zu einem respektvollen Miteinander führen.
Im Rahmen der Vorhaben Begegnungsräume unterstützt die Landeskommission Berlin gegen Gewalt im Jahr 2026 drei Projekte.
Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt ist Mitglied im “Forum Brückenbauer:innen”, welches das Ziel verfolgt, Räume für Begegnung, Dialog und solidarisches Handeln in Berlin zu schaffen.