Wie entwickelt sich Gewalt gegen und durch Kinder? Wie können Kinder wirksam vor Gewalt geschützt werden? Welche Rolle spielen sozialstrukturelle Faktoren und soziale Medien?
Diese Fragen möchten wir mit Ihnen beim diesjährigen Fachdialog Wissenschaft-Praxis diskutieren. Dabei berücksichtigen wir insbesondere vier Sozialisations- und Erfahrungsräume: Kita und Schule, Sozialraum, Familie sowie Mediennutzung.
Gewaltausübung und -erfahrung von Kindern werden durch Geschlecht, soziale Herkunft und Einkommen, Migrationsgeschichte und institutionelle Bedingungen beeinflusst. Das verdeutlicht: Gewaltprävention im Kindesalter ist immer auch Entwicklungsförderung! Um diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und die Gewaltprävention gezielt weiterzuentwickeln, nehmen wir eine kritische, intersektionale Perspektive ein.
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns in den fachlichen Austausch zu gehen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Ansätze zu entwickeln. Mithilfe zahlreicher Impulse und Projektvorstellungen möchten wir Ihnen präventive Konzepte, Empowerment-Strategien und strukturelle Maßnahmen vorstellen, wie Gewalterfahrungen im Kita- und Grundschulalter wirksam begegnet und verhindert werden können.
Der Fachdialog transferiert wissenschaftliche Erkenntnisse in politische und praktische Handlungsstrategien. Gleichzeitig werden Forschungsergebnisse hinsichtlich ihrer Relevanz und Umsetzbarkeit für die Präventionsarbeit auf kommunaler Ebene diskutiert.
Die Veranstaltung ist ein regelmäßiges Format der Kooperation zwischen der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, der Stiftung Deutsches Forum Kriminalprävention und der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin.