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Kammergericht erhält Freigabe zum Wiederanschluss seiner IT an das Berliner Landesnetz (PM 11/2020)

Pressemitteilung vom 21.02.2020

Mit Bescheid vom 20. Februar 2020 hat die Senatsverwaltung für Inneres und Sport dem Kammergericht – unter Sicherheitsauflagen – die Freigabe zum Anschluss der zusammen mit unseren Sicherheitspartnern unter dem Dach des Berliner IT-Dienstleistungszentrums ITDZ neu erstellten IT Infrastruktur an das Berliner Landesnetz erteilt.

Damit können die vom Kammergericht für die Erteilung dieser Freigabe bereits angeschafften 370 neuen Desktop-PCs sowie 150 neue Notebooks nunmehr nach und nach wieder an das Berliner Landesnetz angeschlossen werden. Die neuen Computer mit dem Betriebssystem Windows 10 werden über das ITDZ mit aktueller Bürosoftware und mit den wesentlichen in Rechtsprechung und Verwaltung genutzten Fachverfahren ausgestattet. Während die Desktop-PCs in den Diensträumen verbleiben, sind die Notebooks für alle gedacht, die – wie die Richterinnen und Richter – auch außerhalb des Dienstgebäudes arbeiten. Sowohl bei der Arbeit mit den PCs als auch den Notebooks, die am Arbeitsplatz im Kammergericht an die ergonomischen Monitore und Tastaturen angeschlossen werden, wird das sichere Berliner Landesnetz nicht verlassen.

Der Präsident des Kammergerichts Dr. Bernd Pickel fasst die aktuelle Entwicklung wie folgt zusammen:

„Ich bin unseren Partnern in den beteiligten Senatsverwaltungen und beim ITDZ sehr dankbar, dass es gelungen ist, parallel zum laufenden Betrieb eine völlig neue Netzarchitektur für das Kammergericht im ITDZ aufzubauen. Durch die Freigabe, die wir nach einer aus Sicherheitsgründen zwingenden intensiven Genehmigungs- und Prüfungsphase erhalten haben, ist jetzt ein wichtiger Meilenstein erreicht. Mit den ab sofort anzuschließenden neu beschafften Desktop-PCs und Notebooks und einigen weiteren technischen Maßnahmen wird nach unser Planung Ende März, mit Ausnahme einiger hoffentlich weniger IT-Anwendungen für Teilbereiche, ein Arbeiten im Kammergericht möglich sein, das neuesten technischen Anforderungen und höchsten Sicherheitsstandards entspricht.

Im Zusammenhang damit wird das bisherige sicherheitstechnisch veraltete Fachverfahren für unsere Zivil- und Familiensenate durch das länderübergreifend entwickelte und auf einer modernen technischen Basis beruhende Fachverfahren forumSTAR ersetzt, wie es bereits an den Berliner Amtsgerichten und am Landgericht Berlin für dortige Verfahren genutzt wird. Da die Einrichtung dieses Programms und die bereits angelaufene Schulung der Mitarbeitenden einen Zeitvorlauf erfordern, rechne ich mit einem Beginn des Betriebs von forumSTAR im Kammergericht ab Mitte März 2020.“

Bei Rückfragen der Presse: Thomas Heymann
(Tel.: +49 (0)30 9015-2290)