Intensives Projekt mit jungen Transgendern
Menschen in einer Art und Weise sehen und zeigen, wie sich die Porträtierten selbst sehen – ihre menschliche Herangehensweise verknüpft Bettina Rheims mit ihrem eigenen künstlerischen Stil und kreierte mit Gender Studies eine beeindruckende Serie, die gesellschaftlich von hohem Anspruch und essentieller Bedeutung ist und zugleich eine besondere Ästhetik aufweist.
Was ursprünglich mit einem Aufruf auf Facebook für Menschen, die sich anders fühlen begann, endete für Bettina Rheims in einem intensiven Projekt mit jungen Transgendern, die durch ihre Androgynität oder auch Transsexualität die Fotografin faszinierten.
Das Ergebnis in Form von großformatigen Fotografien kommt einer künstlerischen Studie von Menschen gleich, die sich jenseits der normativen und teilweise stereotypisierten Einordnung in eines der Geschlechter bewegen. Es ist vielmehr der Wechsel zwischen den Geschlechtern, abhängig von Tageszeit und Gemütszustand, der den hier Porträtierten eine Art Freiheit innerhalb unserer Gesellschaft einräumt, der den Betrachter jedoch oftmals verwirrt und zugleich fasziniert.
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