Aktuelle Sprache: Deutsch

Steigende Besucherzahlen in Berliner Museen

Berlinische Galerie (1)

Die Besucher:innen kehren in die Museen zurück. Im Jahr 2022 verzeichneten die landesgeförderten Museen und Gedenkstätten über 7,5 Millionen Besucher:innen.

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von knapp vier Millionen Besucher:innen, wie die Senatsverwaltung für Kultur am Montag mitteilte. Damit liegen die Zahlen fast wieder auf dem Vor-Corona-Niveau. Insbesondere die Berliner Gedenkstätten und Dokumentationszentren erfreuen sich hoher Beliebtheit.

«Das Publikum aus dem In- und Ausland ist zurück»

Kultursenator Klaus Lederer (Linke) zeigte sich über die steigenden Besucherzahlen erfreut: «Die steigenden Besucherzahlen im vergangenen Jahr zeigen uns, dass die Berliner Museen und Gedenkstätten trotz der Krisen der letzten Jahre nicht an Relevanz eingebüßt haben. Das Publikum aus dem In- und Ausland ist zurück.» Er hob zudem die Einführung des kostenfreien Museumssonntags sowie breite Vermittlungsangebote als attraktive Möglichkeiten hervor, neue Publika zu erschließen.

Großes Besucherplus bei den Staatlichen Museen

Die Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz verzeichneten rund 2 Millionen mehr Besucher:innen als im Vorjahr. Zur Stiftung zählen insbesondere die Staatlichen Museen zu Berlin. Einige Museen und Stiftungen konnte sogar ihre Besucherzahlen aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 übertreffen. Dazu gehören unter anderen die Domäne Dahlem, das Schwule Museum, das KW-Institut for Contemporary Art und die Topographie des Terrors.

Autor:in: BerlinOnline
Veröffentlichung: 18. April 2023
Letzte Aktualisierung: 18. April 2023

Weitere Meldungen

Fischereiamt Berlin setzt 400.000 junge Aale aus

Rund 400.000 Jungaale in Berlin ausgesetzt

Der Bestand des Europäischen Aals geht zurück. Seit mehreren Jahren werden daher Jungtiere in Berlin ausgesetzt. Doch nicht alle von ihnen sollen dauerhaft in der Hauptstadt bleiben.  mehr

Klassenzimmer

Schulbauoffensive kommt weiter voran

Berlin baut mehr Schulplätze, doch der Bedarf bleibt hoch. Warum die Bildungssenatorin die Schulbauoffensive auch künftig für unverzichtbar hält und wie neue Sanierungskonzepte helfen sollen.  mehr