Giffey: Hemmschwellen für das Impfen abbauen

Giffey: Hemmschwellen für das Impfen abbauen

Die Berliner Landesregierung will stärker mit Migrations- und Religionsgemeinschaften zusammenarbeiten, um Menschen von der Impfung gegen das Coronavirus zu überzeugen.

Corona-Impfung

© dpa

Autor: dpa
Weiterführende Informationen: Corona-Schutzimpfung
Veröffentlichung: 13. Januar 2022
Letzte Aktualisierung: 13. Januar 2022

Hemmschwellen abbauen und Falschinformationen entgegenwirken

«Wir müssen Hemmschwellen abbauen und durch direkte Ansprache auch Falschinformationen über die Impfung entgegenwirken», sagte Regierungschefin Franziska Giffey (SPD) laut einer Mitteilung der Senatsintegrationsverwaltung vom Mittwochabend (12. Januar 2022). Gemeinsam mit Integrationssenatorin Katja Kipping (Linke) hatte sie zuvor mit Organisationen in einer Videoschalte beraten - darunter seien zum Beispiel Vertreter von Migrationsorganisationen, Religionsgemeinschaften, muslimischen Vereinen, aber auch Wohlfahrtsverbänden und Stadtteilzentren gewesen.
Der Austausch bestärke sie, das aufsuchende Impfen voranzubringen, in die Kieze mit schwierigen sozialen Lagen und auch in die Communitys zu gehen, hieß es in dem Statement. Im Gespräch sind nun weitere Impfangebote in den Kiezen, mehrsprachige Ärzteteams und Informationen zur Impfung bei muslimischen Freitagsgebeten.

Knapp 76 Prozent der Berliner mindestens einmal geimpft

«Der Pieks muss dorthin, wo die Menschen sind. Deswegen werben wir für aufsuchendes Impfen», sagte auch Kipping laut Mitteilung. Das könne der Möbelmarkt in Lichtenberg genauso sein wie der Kulturverein oder Orte der Religionsgemeinschaften der Stadt. Bei Twitter sprach ihre Verwaltung von vielen konstruktiven Vorschlägen. Derzeit sind knapp 76 Prozent der Menschen in Berlin mindestens einmal geimpft.

Quelle: dpa

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