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Joboption Berlin

Joboption-intro
Bild: Ralf Henning

Joboption Berlin ist ein von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördertes Modellprojekt. Es identifiziert Branchen und Strukturen, die prekär-atypische Beschäftigung fördern, zeigt Handlungsfelder zur Umsetzung Guter Arbeit auf und wirbt für gute Beschäftigung.

Es wurde eine Untersuchung der Erwerbstrukturen und Lebenslagen Solo-Selbstständiger durchgeführt. Danach ist Solo-Selbstständigkeit als eine Form der atypischen und prekären Erwerbsarbeit besonders stark in Berlin vertreten und eine Voraussetzung, um über Online-Plattformen erwerbstätig zu werden. Die Expertise Soloselbstständigkeit: solo und prekär? dazu liegt jetzt vor und kann abgerufen werden. Joboption Berlin macht den Zusammenhang zwischen problematischen Beschäftigungsbedingungen und der erschwerten Gewinnung und Bindung von Fachkräften deutlich und stellt die Vorteile guter Arbeit voran.

Ziele und Inhalte des Projektes:

  • Breite Sensibilisierung für Risiken und Folgen prekär-atypischer Beschäftigung
  • Sensibilisierung für die Potenziale prekär-atypisch Beschäftigter bei der Gewinnung von Fachkräften
  • Verstetigung und Erweiterung der bisherigen bezirklichen Netzwerke zur Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung
  • Untersuchung von Branchenstrukturen, die prekär-atypische Beschäftigung fördern
  • Analyse und Beschreibung digitaler Geschäftsmodelle wie Crowdworking und Gig Economy in Berlin
  • Darstellung des Gestaltungsrahmens für faire Arbeitsbeziehungen bei digitalen Erwerbsformen
  • Untersuchung der Erwerbstrukturen und Lebenslagen von Solo-Selbstständigen
  • Initiierung des Austausches zentraler arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischer Akteurinnen und Akteure zur nachhaltigen Stärkung Guter Arbeit in der Stadt

Kontakt und weitere Informationen

Joboption Berlin wird von der ArbeitGestalten Beratungsgesellschaft mbH umgesetzt.