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Malchow, Falkenberg, Wartenberg

Zeitreise durch Falkenberg

In der Kirche zu Falkenberg, anderthalb Meilen von Berlin, stehen die Särge des Majors George von Humboldt und der Frau Majorin v. Humboldt, verwitweten von Hollwede, geb. von Colomb,- der Eltern des Bruderpaares Wilhelm und Alexander von Humboldt.

Falkenberg ist ein im 13. Jahrhundert auf dem Barnim durch bäuerliche deutsche Siedler angelegtes Straßendorf.


Theodor Fontane
Quelle: "Wanderungen durch die Mark Brandenburg", Vierter Band: "Spreeland"

26.06.1370
Erstmals in einer Urkunde des Markgrafen Otto des Faulen erwähnt.

1375/1376
Auszug aus dem Landbuch Kaiser Karls IV:
Die Falkenberger Flur war in 52 Hufen aufgeteilt. Zehn abgabefreie Hufen besaß Tyle von Beeren, der früheste Rittergutsbesitzer. Die Gebrüder Hans und Heinrich von der Gröben besaßen die Gerichtsbarkeit, das Kirchenpatronat und die Hand- und Spanndienste.

1791
Marie Elisabeth von Humboldt, Mutter Alexanders und Wilhelms von Humboldt erwirbt das Rittergut. Sie lässt den hölzernen Turm der mittelalterlichen Dorfkirche abreißen und die Kirche klassizistisch umbauen. Der Kirchturm erhält ein Erbbegräbnis der Patronin. Die Gruft befindet sich heute auf dem Friedhof.

1887
Das Dorf erhält ein neues Schulgebäude in der Dorfstr. 13a (heute Kindergarten mit Storchennest).

1875
Die Stadt Berlin erwirbt das Gut zur Anlage von Rieselfeldern.

1920
Falkenberg wird Bestandteil des neu geschaffenen Berliner Verwaltungsbezirkes Weißensee.

1930
Anfang der dreißiger Jahre entstand die Siedlung am Gehrensee.

1932
Baubeginn der Stadtrandsiedlung Marienaue an der Ahrensfelder Chaussee (heute zu Marzahn-Hellersdorf gehörend).

Falkenberger Dorfkirche

1939
Grundsteinlegung für die katholische Kirche "St. Konrad von Parzham" durch Prälat Lichtenberg.

21.04.1945
Die Dorfkirche wird gesprengt.

1960
Gründung der LPG Falkenberg, 1975 Zusammenschluss mit der LPG "1.Mai" Wartenberg.

1961
Das im Zweiten Weltkrieg ausgebombte Gutshaus an der Dorfstraße 36 wird abgerissen, Bau eines Verwaltungsgebäudes des Volkseigenen Gutes.

1977
Bildung des Agrochemischen Zentrums auf dem Gutsgelände.

seit 1991
Das Gutsgelände ist Sitz des Infrastrukturellen Netzwerkes Umweltschutz gGmbH (INU).

1997-2003
In Regie des Fördervereins Landschaftspark Nordost e.V. wird die Landarbeiterkate von 1820 in der Dorfstr. 4 denkmalgerecht saniert.

2001
Das modernste Tierheim(Externer Link) Europas eröffnet in Falkenberg seine Pforte.

Bürgertelefon 115

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