Dramatische Szenen hatten sich am Samstag kurz nach 15 Uhr abgespielt. Die Sonne schien. Zunächst lachten einige noch, weil sie dachten, Knut tanze. Der Eisbär zuckte kurz auf, drehte sich mehrmals im Kreis. Dann brach er zusammen, stürzte ins Wasser und war tot. Er wurde nur vier Jahre alt. Augenzeugen berichteten betroffen: Kinder schrien auf, entsetzte Eltern führten sie zur Seite. Eine Frau wurde bewusstlos, der Notarzt wurde gerufen.
Wegen des schrecklichen Anblicks - Knuts Körper trieb mit dem Kopf nach unten leblos im Wasser - sperrte der Zoo das Gelände. Bären-Betreuer Heiner Klös sagte: «Es war furchtbar, aber ich wusste sofort, dass hier nichts mehr zu machen war.» Der gut 270 Kilo schwere Kadaver von Knut wurde am späten Samstagabend mit Hilfe eines Krans geborgen und in einen Kühlraum gebracht.
Weltweite Reaktionen auf Knuts Tod