Zum Zeitpunkt seines Todes war Knut allein in der Anlage. Die drei Gefährtinnen - Mutter Tosca, Nancy und Katjuscha - waren bereits eingesperrt . Zoo-Besucher berichten, sie hätten Knut tagsüber noch schwimmend gesehen. Mit brüchiger Stimme teilte Bären-Betreuer Heiner Klös in einer improvisierten Pressekonferenz mit, dass sich Knut an dem Frühlingstag eigentlich ganz normal verhalten habe. Er habe gut gefressen, gespielt und sich friedlich gesonnt. «Doch dann hat er einmal kurz aufgezuckt, hat sich gedreht und ist leider von uns gegangen», sagte Klös.
Knuts plötzlicher Tod machte viele Besucher betroffen, einige Kinder weinten, Fassungslosigkeit breitete sich aus. Der Zoo ließ das Areal sperren. Eine Obduktion soll in der nächsten Woche Klarheit über die Todesursache bringen.