Admiralbrücke

Admiralbrücke

Die denkmalgeschützte Admiralbrücke in Berlin Kreuzberg ist die älteste erhaltene schmiedeeiserne Brücke des Landwehrkanals und ein beliebter Treffpunkt für Berliner und Touristen.

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    Admiralbrücke
  • Treffpunkt Admiralbrücke© picture alliance / dpa
Die Admiralbrücke verbindet das Fraenkelufer und Planufer des Landwehrkanals in Berlin Kreuzberg. Sie wurde nach den Plänen von Georg Pinkenburg zwischen 1880 und 1882 gebaut. Die Admiralsbrücke ist die älteste Eisenbrücke über den Berliner Landwehrkanal und steht unter Denkmalschutz. Vorläufer der heutigen Brücke war eine Klappbrücke aus Holz mit dem Namen Badbrücke, die zur Überquerung des Kanals an dieser Stelle diente. 1880 wurde die Holzbrücke durch die heutige schmiedeeiserne Bogenbrücke ersetzt. Ihren neuen Namen erhielt sie nach der über sie verlaufenden Admiralstraße. Bis heute schmücken die originalen kunstvollen schmiedeeisernen Geländer mit Blätterornamenten die Brücke. Im Jahr 1984 wurde die Admiralsbrücke saniert.

Beliebter Treffpunkt im Sommer

Wenn der Sommer über Berlin liegt und die Abende lange hell und warm sind, wird die alte Brücke mit Kopfsteinpflasterstraße und alten Gaslaternen zum beliebten Treffpunkt bei Berlinern und Touristen. Die Brücke ist eine Insel der Großstadtromantik und zieht in den Sommermonaten zahlreiche Menschen an. Während die Sonne untergeht wabern englische, spanische und italienische Wortfetzen durch den Abend und kleine Grüppchen genießen die lauschige Stimmung auf der Admiralsbrücke. Viele sitzen auf den Pollern und den Pflastersteinen zusammen um sich zu unterhalten, etwas zu trinken, Musik zu machen und den Sonnenuntergang über dem Landwehrkanal zu bestaunen. Nach Anwohnerklagen über die nächtliche Lautstärke wird durchgesetzt, dass die Brücke jeden Abend um 22 Uhr mit Unterstützung der Polizei einvernehmlich und friedlich geräumt wird.

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Aktualisierung: 9. Oktober 2019