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Sehenswürdigkeiten in Mitte
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Das Palais Schwerin am Molkenmarkt gehört zu den ältesten erhaltenen Bürgerhäusern Berlins. Das Palais kann eine vielfältige Nutzungsgeschichte aufweisen.
Das Palais Schwerin in Berlin-Mitte wurde im Zuge des Ausbaus Berlins zu einer Residenzstadt unter dem ersten preußischen König Friedrich I. errichtet. Den Bauauftrag erteilte Staatsminister Otto von Schwerin. Das Adelspalais wurde zwischen 1698 bis 1704 errichtet. Die Pläne stammen Jean de Bodt. Im Zuge des Neubaus der Alten Münze im Jahr 1937 wurde es einige Meter nach hinten versetzt wieder aufgebaut. Zudem wurde es in den Neubau der Münze integriert.
Das Palais Schwerin ist in drei Stockwerke unterteilt. Im Inneren des Gebäudes ist die ursprüngliche aufwendige Treppenanlage erhalten geblieben.
Das Palais Schwerin wurde in seiner Geschichte vielfältig genutzt. Bis 1794 war das Haus in Staatsbesitz. Anschließend ging es an die Stadtregierung über, die den Bau als Kriminalgericht und Polizeipräsidium nutzte. Nachdem das Polizeipräsidium in einen neuen Bau am Alexanderplatz zog, wurde das Palais Schwerin zum Wohnhaus. Bis 1990 hatte das Kulturministerium der DDR seinen Sitz im Palais.
In der Nähe das Palais Schwerin steht ein weiteres beachtenswertes Haus: Das Palais Podewil stammt ebenfalls aus der Feder Jean de Bodts. Das Innere des Palais Podewil ist modern. Der Veranstaltungssaal dient dem Grips Theater als zweite Spielstätte.
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