Neuer Markt

Neuer Markt

Der Neue Markt vor dem Roten Rathaus war neben dem Molkenmarkt Berlins zweiter innerstädtischer Marktplatz. Durch die Umgestaltung nach dem Krieg ist von seiner einstigen Struktur nichts mehr zu erkennen.

Neuer Markt

© Franziska Delenk

Der Neue Markt mit Neptunbrunnen und Marienkirche von oben

Westlich vom Alexanderplatz liegt traditionsreiches Gebiet - der ehemalige Neue Markt. Markttreiben gibt es dort vor dem Rathaus zwar immer noch, doch der Platz wird längst nicht mehr Neuer Markt genannt. Eigentlich hat er gar keinen Namen. Bis zum Zweiten Weltkrieg war der Neue Markt ein historischer Stadtplatz an der Marienkirche. Durch die Umgestaltung nach dem Krieg ist von seiner einstigen Struktur nichts mehr zu erkennen.

Der Neue Markt vor dem Zweiten Weltkrieg

Mitte des 13. Jahrhunderts expandierte die Doppelstadt Berlin/ Cölln nach Nordwesten. Neben dem Alten Markt am Mühlendamm entstand an der Marienkirche der Neue Markt. Dort ging es hoch her: Wochenmärkte wurden abgehalten und auf dem Hochgericht bis 1720 Hinrichtungen vorgenommen. Das Ende der Märkte kam, als 1886 die Zentralmarkthalle am Alexanderplatz öffnete.

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| Aktualisierung: 6. Juni 2016