Museum Kesselhaus

  • Historische Borsig-Kesselanlagen in der Ausstellungshalle des Museums Kesselhaus in Berlin.

    Historische Kesselanlagen in der Ausstellungshalle des Museums Kesselhaus Herzberge.

  • Besucher:innen vor dem Eingang des Museums in einem historischen Backsteingebäude.

    Besucher:innen vor dem Eingang des Museums Kesselhaus Herzberge

  • Außenansicht des Museums Kesselhaus Herzberge mit denkmalgeschützter Backsteinfassade und großen Industriefenstern.

    Das Museum Kesselhaus Herzberge von Außen

Im Museum Kesselhaus können sich Technikinteressierte über 100-jährige Industriegeschichte informieren und drei Heizkesselgenerationen an ihrem originalen Einsatzort besichtigen.

Das Museum Kesselhaus Herzberge verbindet Industrie-, Architektur- und Medizingeschichte mit einem vielfältigen Kulturprogramm. Das denkmalgeschützte ehemalige Heizkraftwerk des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge beherbergt heute drei Dauerausstellungen und hat sich als besonderer Kultur- und Veranstaltungsort in Lichtenberg etabliert.

Geschichte des Kesselhauses

Es wurde von 1889 bis 1893 erbaut und diente als Strom- und Wärmelieferant für den Gebäudekomplex. Erst 1920 wurde das Krankenhaus an das Stromnetz angeschlossen. 1986 folgte der Anschluss an die Fernwärmeversorgung. Wie auch der Rest der Heil- und Pflegeanstalt in Herzberge wurde das Kesselhaus von dem Berliner Stadtbaurat Hermann Blankenstein erbaut.

Die Dampfkessel im Museum Kesselhaus

Exponate aus drei Generationen zeigen technikinteressierten Besuchern die Entwicklung der Dampfkesseltechnik. Ein Doppelflammrohrkessel von Borsig Berlin aus 1892, drei Schrägrohrwasserkessel von Borsig Berlin aus 1938 und zwei Kleinwasserrohrkessel der Firma VEB Vorwärmer- und Kesselbau Köthen sind noch heute im Museum zu besichtigen. Schautafeln erläutern die Funktionsweise der Kessel - auch ein Blick in das Innere der Geräte ist möglich.

Ein Museum - drei Ausstellungen

Die Dauerausstellung zu Hermann-Blankenstein würdigt den Erbauer des Krankenhauses und zeigt zahlreiche Originaldokumente die sein Leben und sein Wirken für die Stadt Berlin dokumentieren.

Die Technik- und Architekturausstellung präsentiert Bauteile sowie technische- und Bürogeräte aus der Zeit von 1893 bis 1988. Sie wird kontinuierlich vervollständigt.

In der Medizinhistorischen Ausstellung wird die Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Herzberge und des Königin Elisabeth Hospitals (seit 1992 das heutige KEH) auf Schautafeln und Exponaten anschaulich dargestellt.

Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

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 Adresse
Herzbergstr. 79
10362 Berlin
Telefon
(030) 547 224 24
Internetadresse
www.museumkesselhaus.de
Öffnungszeiten
Museumsbesuche nur nach Terminvereinbarung
Barrierefrei
Die oberen Museums- und Veranstaltungsbereiche sind nur über eine Treppe erreichbar. Behindertengerechtes WC im 1. OG.
Eintritt
auf Spendenbasis

Verkehrsanbindungen

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Quelle: Museum Kesselhaus, Bearbeitung: berlin.de

Aktualisierung: 7. Oktober 2026