Grenzwachtum Führungsstelle Schlesischer Busch, Baudenkmal

Grenzwachtum Führungsstelle Schlesischer Busch

Teilobjekt der Gesamtanlage Berliner Mauer

  • Puschkinallee 55

Der frühere Grenzwachturm „Führungsstelle Schlesischer Busch“ an der Puschkinallee wurde 1963 beim Ausbau der Sperranlagen errichtet. Der Turm diente als Kontrollstelle für 18 weitere Wachtürme in diesem Grenzabschnitt. Er war mit drei Grenzsoldaten und einem Offizier besetzt, enthielt technische Anlagen sowie eine Arrestzelle im Erdgeschoss. Das 2. OG diente als Beobachtungsstand mit Ausblick nach allen Seiten, ebenso das begehbare Dach.

Der Grenzwachturm „Führungsstelle Schlesischer Busch“ steht für eine Phase des Ausbaus der Berliner Mauer ab Mitte der 1960er Jahre, in der die provisorischen Bauten der ersten Generation durch militärische Befestigungsanlagen ersetzt wurden. Während der parallel zum Flutgraben verlaufende Grenzstreifen mit Grenzmauern, Licht-Trasse und Kolonnenweg heute demontiert ist, ist der Wachturm erhalten geblieben und prägt heute die Parkanlage Schlesischer Busch. Er wurde 1992 unter Denkmalschutz gestellt.

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