Gedenken an die Opfer der "Köpenicker Blutwoche" 2026

Wenn alles auseinanderfällt - Ein Puppentheaterstück über die "Köpenicker Blutwoche" von Susi Claus

Gedenkveranstaltung vom 21. Juni 2026

Am 21. Juni 2026 fand anlässlich des Gedenktags für die Opfer der “Köpenicker Blutwoche” eine Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche statt.

Zur Eröffnung sprach Marco Brauchmann, der Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport. Das Grußwort hielt Marlon Bünck vom Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V.. Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet von Andrea Chudak (Sopran) und Lidiya Naumova (Klassische Gitarre).

Aufführung des Figurentheaterstücks am 21. Juni 2026

"Wenn alles auseinanderfällt"

Im Anschluss wurde das Figurentheaterstück “Wenn alles auseinanderfällt” von Stefka Ammon und Astrid Endruweit aufgeführt.

Köpenick, Juni 1933: Was ist damals geschehen, was bedeuten die Verbrechen der „Köpenicker Blutwoche“ für uns heute? Im Puppentheaterstück „Wenn alles auseinanderfällt“ nehmen die Künstlerinnen die Ereignisse und Auswirkungen der großangelegten Haft- und Folterwelle der Nationalsozialisten aus der Frühphase der NS-Diktatur in den Blick. Die Inszenierung entstand auf Grundlage von Dokumenten aus Archiven, Gesprächen mit Nachfahrinnen und Nachfahren der Opfer und richtet sich auch an junge Menschen.

Regie: Astrid Endruweit
Spiel: Susi Claus, Astrid Endruweit
Temporäres Denkmal/ künstlerische Mitarbeit: Stefka Ammon
Puppenbau: Judith Mähler
in Kooperation mit den Museen Treptow-Köpenick

In Erinnerung und Gedenken an die Opfer, deren Angehörige und Nachfahren, stellvertretend die im Stück zitierten O-Stimmen von: Margarete Faulstich, geb. Schmaus, Hedwig Janitzky, Rosemarie Bender Rassmus (Danke den Museen Treptow-Köpenick für das Zurverfügungstellen des Audiomaterials) und Liddy Kilian, Eva Böhm und Anita Wünschmann

Impressionen der Gedenkveranstaltung

  • Impression der Gedenkveranstaltung von Juni 2026
  • Impression der Gedenkveranstaltung von Juni 2026
  • Impression der Gedenkveranstaltung von Juni 2026
  • Impression der Gedenkveranstaltung von Juni 2026
  • Aufführung des Figurentheaterstücks am 21. Juni 2026
  • Impression der Gedenkveranstaltung von Juni 2026
  • Aufführung des Figurentheaterstücks am 21. Juni 2026
Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche

Die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche

Die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche in der Puchanstraße 12 erinnert an eine beispiellose Verhaftungs- und Gewaltwelle der Nationalsozialisten im Juni 1933, die als „Köpenicker Blutwoche“ bekannt wurde.

Vom 21. bis 26. Juni 1933 verschleppten und misshandelten Einheiten von Sturmabteilung (SA) und Schutzstaffel (SS) mehrere hundert politisch Andersdenkende, Jüdinnen und Juden, wobei mindestens 23 Menschen starben. Die „Köpenicker Blutwoche“ steht stellvertretend für die Phase der Machteroberung, in der die Nationalsozialisten gezielt und öffentlich mit Einschüchterung, Folter und Mord agierten. Die Gewalt fand nicht im Verborgenen statt, sondern in aller Öffentlichkeit und vor den Augen der Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Amt für Weiterbildung und Kultur

Fachbereich Kultur und Museum

Museen Treptow-Köpenick
Tel.: 030 / 90 297 – 3351

Museum Treptow

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    Fr 9:00 bis 14:00
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Museum Köpenick

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Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche

Öffnungszeiten:

  • Di. und Do.: 10:00 – 18:00
  • Sa. und So.: 14:00 – 18:00

"Von Sträfling zur Legende" - Ausstellung über den Hauptmann von Köpenick

Öffnungszeiten:
täglich: 9:00 bis 20:00 Uhr

barrierefreier Zugang über Böttcherstraße 4 (Hof), mit Wickeltisch