Am 08.05.2026 wurde im Museum Köpenick die Sonderausstellung “umbenennen?! Straßennamen in Treptow und Köpenick” eröffnet. Die Ausstellung widmet sich der Geschichte der Straßenbenennungen in Treptow und Köpenick von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart. Sie beleuchtet die wichtigsten Benennungsphasen, politische und gesellschaftliche Umbrüche und zeigt, wie das Erbe der Vergangenheit bis heute den öffentlichen Raum prägt. Von den etwa 1300 Straßen im heutigen Bezirk Treptow-Köpenick sind rund 430 historischen Persönlichkeiten gewidmet, darunter sind noch 48 Straßennamen, die in der Zeit des Nationalsozialismus vergeben wurden. Insgesamt erinnern nur etwa 9 Prozent aller Straßenbezeichnungen an Frauen. Da Straßenbenennungen hohe Ehrungen im öffentlichen Raum darstellen, geht die Ausstellung besonders auf personenbezogenen Namen ein. Der Blick auf Straßennamen zeigt aber auch, dass sich manchmal selbst hinter vermeintlich unscheinbaren Ortsangaben komplexe Zusammenhänge der Bezirksgeschichte verbergen.
Ausstellungseröffnung "umbenennen?! Straßennamen in Treptow und Köpenick"
Bild: Museen Treptow-Köpenick
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"Von Sträfling zur Legende" - Ausstellung über den Hauptmann von Köpenick
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