Köpenick, Juni 1933: Was ist damals geschehen, was bedeuten die Verbrechen der „Köpenicker Blutwoche“ für uns heute? Im Puppentheaterstück „Wenn alles auseinanderfällt“ nehmen die Künstlerinnen die Ereignisse und Auswirkungen der großangelegten Haft- und Folterwelle der Nationalsozialisten aus der Frühphase der NS-Diktatur in den Blick. Die Inszenierung entstand auf Grundlage von Dokumenten aus Archiven, Gesprächen mit Nachfahrinnen und Nachfahren der Opfer und richtet sich auch an junge Menschen.
Regie: Astrid Endruweit
Spiel: Susi Claus, Astrid Endruweit
Temporäres Denkmal/ künstlerische Mitarbeit: Stefka Ammon
Puppenbau: Judith Mähler
in Kooperation mit den Museen Treptow-Köpenick
In Erinnerung und Gedenken an die Opfer, deren Angehörige und Nachfahren, stellvertretend die im Stück zitierten O-Stimmen von: Margarete Faulstich, geb. Schmaus, Hedwig Janitzky, Rosemarie Bender Rassmus (Danke den Museen Treptow-Köpenick für das Zurverfügungstellen des Audiomaterials) und Liddy Kilian, Eva Böhm und Anita Wünschmann
Die Produktion wurde gefördert durch Recherchestipendien des Berliner Senats für Kultur und Europa- Darstellende Künste 2021 und Bildende Kunst 2022; sowie des Fonds Darstellende Künste e.V. 2022; Projektfonds Kulturelle Bildung Land Berlin und Bezirksamt Treptow-Köpenick
Der Eintritt ist frei, keine Anmeldung erforderlich.